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Die Welle der Hilfsbereitschaft darf nicht so schnell abebben

Kommentar Von Rebekka Jakob
08.06.2024

Plus Eine Woche nach der Ausrufung des Katastrophenfalls ist im Landkreis Günzburg nichts mehr wie es war. Und alle Menschen haben einen gemeinsamen Wunsch.

Genau eine Woche ist es her, als der Landkreis Günzburg den Katastrophenfall ausgerufen hat. Seitdem ist in vielen Orten, bei vielen Familien, nichts mehr wie es war. Tagelang, bis zur Erschöpfung und darüber hinaus haben Menschen gegen die Flut gekämpft. Ein Kampf, der allzu oft verloren gegangen ist. 

Unvorstellbares hat sich seitdem abgespielt. Und doch fällt es leicht, die Augen davor zu verschließen, was in den vergangenen Tagen im Landkreis Günzburg passiert ist, wenn die Sonne hervorkommt und die Straßen vielerorts durch fleißig zupackende Helferinnen und Helfer und Anwohner aussehen, als ob nie etwas gewesen wäre. Wer aber mit aufmerksamen Augen durch den Landkreis fährt, sieht noch die Stapel der Sandsäcke liegen, nimmt die zerstörten und gesperrten Straßen wahr, sieht die beschädigten Häuser, erkennt die Berge von Gegenständen, die jetzt nur noch für den Sperrmüll taugen. Dort, wo noch vor wenigen Tagen das Wasser stand, zeigt sich drastisch, dass man auch eine Woche nach der Ausrufung des Katastrophenfalls, der auch am Freitag noch galt, wirklich von einer Flutkatastrophe sprechen kann, die den Landkreis Günzburg mit voller Wucht und unbeschreiblicher Härte getroffen hat. 

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