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  3. Landkreis Günzburg: Tag der Ausbildung: Hinter den Kulissen und ganz vorn mit dabei

Landkreis Günzburg
24.11.2023

Tag der Ausbildung: Hinter den Kulissen und ganz vorn mit dabei

Zum zweiten Mal hatten Jugendliche am "Tag des Ausbildung" im Landkreis Günzburg die Chance, Einblicke hinter die Kulissen von lokalen Betrieben zu bekommen.
Foto: Tobias Atzkern/Regionalmarketing Günzburg, Nadine Ballweg

Der zweite Tag der Ausbildung brachte Schülerinnen und Schüler des Landkreises Günzburg verschiedenen Berufen näher. Einige schmieden bereits Zukunftspläne.

Eine ungefähre Vorstellung von ihrer Zukunft hat Sarah schon: Die 15-Jährige möchte später unbedingt mit Menschen arbeiten. Derzeit besucht sie noch die neunte Klasse der Hans-Maier-Realschule in Ichenhausen, aber vergangenen Mittwoch saß sie nicht im Klassenzimmer: Eigentlich hatte sie sogar schulfrei. Doch stattdessen nutzte sie die Möglichkeit beim "Tag der Ausbildung", ihren Berufswunsch noch näher zu bestimmen. In welche Richtung es nach dem Abschluss gehen soll, da sei sie sich schon sicher. Auf einer Tour zu verschiedenen Ausbildungsbetrieben im Landkreis wollte sie nun herausfinden, "was genau" sie machen möchte und "wo genau" es hingehen könnte. Der 22. November, an dem die Busse insgesamt 83 Ausbildungsbetriebe auf 31 Routen anfuhren, sollte ihr genau das ermöglichen.

In der Fachklinik Ichenhausen, eine von drei Stationen der Tour "Gesundheit + Pflege", traf Sarah mit ihrer Gruppe auf Stefanie Keppler und Claudia Queitsch. Sie sind dort verantwortliche Praxisanleiterinnen. Die beiden öffneten gerne die Tür für die Schülerinnen, die sich für Pflegeberufe interessieren. "Man stellt sich die Arbeitsbereiche in der Pflege oft ganz anders vor", erklärte Queitsch. Für Keppler bestehe die Chance des Tags der Ausbildung neben den vielfältigen Einblicken in die Ausbildungsberufe auch darin, Hemmschwellen zu reduzieren, sodass sich die Fachkräfte der Zukunft nach dem persönlichen Kontakt "eher trauen, eine Bewerbung an uns zu schicken". Der Tag funktioniere demnach wie "eine Brücke, direkt ins Unternehmen". 

Freiwillige Helferinnen und Helfer begleiteten die Jugendlichen auf den Touren durch den Landkreis.
Foto: Nadine Ballweg

Betriebe frischen veraltete Images von Berufen auf

Für eine andere Gruppe ging es nicht um Pflege, sondern um "Kasse, Kaufen + Karton". Auf dieser Tour lernten die Jugendlichen verschiedene kaufmännische Berufe kennen. Der V-Baumarkt in Günzburg bot heuer erstmalig einen Einblick hinter die Kulissen an. Timothy Klein aus der Ausbildungsabteilung des Unternehmens und Marktleiter Marco Gunesch versuchten während einer Führung durch den Baumarkt "das verstaubte Image des Verkäufers aufzufrischen", wie Klein sagte. Die beiden zeigten, was die Azubis alles dürfen, und machten klar: "Welche Noten du hast, ist erst mal egal. Wenn man merkt, du hast Bock darauf, zu arbeiten, kann man über alles sprechen."

Video: ProSieben

Elias hörte bei der Führung genau zu. Er ist erst 14 Jahre alt, aber er ist sich sicher: Er möchte Kaufmann werden. "Ich habe mich in letzter Zeit viel mit meiner Zukunft beschäftigt", sagte Schüler der Markgrafen-Realschule in Burgau. Er erklärte, dass er gut in Betriebswirtschaft sei, gut Rechnungen aufstellen und mit dem PC umgehen könne und außerdem gerne mit Menschen spreche und arbeite. "Beim Kaufmann kommt das alles zusammen", begründet er seine Entscheidung für den Beruf. Später möchte er eventuell sogar noch seinen Betriebswirt anhängen. Der entschlossene Schüler wolle beim Tag der Ausbildung herausfinden, in welchem Bereich er diesen Weg einschlagen möchte.

Jugendliche können 113 Ausbildungsberufe entdecken

Das Angebot hierfür war vielfältig, 113 verschiedene Berufe vom Anlagenmechaniker bis zum Zerspanungsmechaniker sowie 30 duale Studiengänge wurden am Buß- und Bettag vorgestellt. Trotz des schulfreien Tags stiegen laut Axel Egermann, Geschäftsführer des Regionalmarketings, heuer 500 potenzielle Azubis in die Busse. Dass viele Jugendliche den Tag so nutzten, mache ihn doppelt stolz. Auch allgemein ist er vom Angebot des Tags der Ausbildung überzeugt.

"Wir, wie auch die Unternehmen, sehen die Notwendigkeit hinter einem solchen Tag, um dem ständigen Thema des Fachkräftemangels entgegenzuwirken", erklärte Egermann. Das Angebot sei eine Chance, regionale Unternehmen bekannter zu machen und sich bei potenziellen Arbeitskräften zu präsentieren. Diese wiederum könnten einiges über ihren zukünftigen Berufsweg entdecken. "Jeder kann herausfinden, ob ihm ein Beruf liegt. Man sieht aber auch Dinge, die man zuvor nicht auf dem Schirm hatte."

Bei Elektro Mörz durften die Jugendlichen direkt praktisch arbeiten: Hier schließt eine Gruppe gerade EDV-Kabel an.
Foto: Nadine Ballweg

Für Ferdinand Birzele, technischer Leiter bei Elektro Mörz in Günzburg, war es bereits der zweite Tag der Ausbildung. Dort stiegen die Schüler und eine Schülerin direkt in die Praxis ein: Es gab Verlängerungskabel und ein EDV-Kabel anzuschließen. Bereits vergangenes Jahr habe das Unternehmen durch den Tag der Ausbildung Schüler für Praktika gewinnen können. "Man muss sehen, was man in einem Beruf wirklich macht. Nicht nur theoretisch, sondern gleich richtig praktisch, um zu verstehen, worum es geht", erklärte Birzele.

Für einige Teilnehmende ergeben sich neue Perspektiven

"Einfach mal schauen", wollte Maximilian aus der Hans-Maier-Realschule Ichenhausen. Der Tag des 14-Jährigen war voller Eindrücke. "Ich dachte, wenn es mir etwas gefällt, kann ich weitermachen", sagte er, an einem der Verlängerungskabel schraubend. Weitermachen, damit meinte er ein Praktikum. Und vielleicht einen Weg einschlagen, auf dem er die ersten Schritte am Tag der Ausbildung bereits gehen konnte. 

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