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Frauenhandball

18.01.2020

Aufstiegsmärchen soll weitergehen

Wichtiger Faktor für Günzburger Erfolge: Lena Götz führt die Torjägerinnen-Liste der Bayernliga an.
Bild: Ernst Mayer

Als Tabellendritte starten die Günzburgerinnen in die Bayernliga-Rückrunde. Satt macht sie das noch lange nicht

Die Reise ins Ungewisse endete mit einer Niederlage. Im ersten Saisonspiel unterlag der Bayernliga-Aufsteiger VfL Günzburg bei der SG Mintraching/Neutraubling 24:27. Das ist im Handball zwar keine Punkte Wert, doch die knappe Niederlage sorgte für Zufriedenheit. Denn irgendwie hätte man auch gewinnen können, stand es doch in der 56. Minute noch 24:24. Das mit dem Erfolgserlebnis wollen die Günzburgerinnen nun, eine Halbserie später, nachholen. Am Samstag erwarten sie die Oberpfälzerinnen zum Rückspiel in der Rebayhalle. Um 17.30 Uhr geht es los. Und inzwischen tritt da kein nervöser Aufsteiger mehr an, sondern ein Team, das stolzer Tabellendritter ist und sein Aufstiegsmärchen weiter und weiter schreiben möchte.

Auch die Oberpfälzerinnen spielen eine famose Runde. Und sie sind gut aus der Winterpause gekommen. 27:22 gewannen sie beim TSV Winkelhaid. Trainer Wolfgang Völkl lobte danach besonders seine Torfrau Ali Singer, die nicht nur etliche Einwürfe verhinderte, sondern den Gegner auch immer wieder mit präzisen Gegenstoßpässen schockte. Im Feld war am stärksten Spielmacherin Carina Marhöfer, die neun Treffer erzielte. In der Torschützenliste steht bei der SG Jasmin Lehner (59) als Zwölfte am weitesten vorne. Angeführt wird die Statistik übrigens von Lena Götz mit 125 Toren. Martina Jahn mit 68 Treffern hat sich mittlerweile ebenfalls unter die Top Ten geworfen.

Die Kees-Brüder auf der Günzburger Trainerbank müssen die Ihren also mal wieder auf einen ausgeglichen stark besetzten Gegner einstellen. Wichtig wird eine gute Abschlussquote sein, damit die Gegenstoßmaschine aus dem Raum Regensburg nicht zu arg einschlägt.

Konnten die VfL-Spielerinnen in jüngster Zeit fast ohne jede Blessur trainieren, so musste diese Woche doch die eine oder andere Handballerin pausieren. Das Trainergespann ist allerdings zuversichtlich, dass am frühen Samstagabend ein sehr starker Kader antreten wird. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja zum Spitzenspiel einen neuen Zuschauer-Saisonrekord? Werbung macht die Mannschaft ja. (zg)

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