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Handball-Bayernliga

26.01.2019

Die erste Etappe auf einem neuen Wegabschnitt  

Nach der Verletzungspause wieder fit: VfL-Torwart Patrick Rösch.
Bild: Ernst Mayer

 Wie reagieren die Günzburger auf den angekündigten Trainer-Rücktritt? 

Wegen Hallenfußballs und des Spielverbots während der Heim-Weltmeisterschaft flog der Bayernliga-Handball seit Anfang Dezember nicht mehr durch die Sporthalle an der Rebaystraße. Damals setzte es für die gastgebenden Günzburger in einem temperamentvollen Spiel eine ganz bittere Niederlage gegen die DJK Waldbüttelbrunn. Zum Neustart im Jahr 2019 erwartet der VfL am Sonntag, 27. Januar, ab 16.30 Uhr die SG DJK Rimpar II.

Es ist das erste Spiel nach dem angekündigten Rückzug von Cheftrainer Stephan Hofmeister und der Nachricht, dass Gabor Czako im Sommer das Team übernehmen wird. Unruhe wegen der Umbauarbeiten im Trainerbereich gibt es allerdings, so ist aus dem Team zu hören, überhaupt keine. Die Mannschaft möchte sich zunächst voll auf die Rückrunde konzentrieren. Alle Beteiligten freuen sich, endlich wieder loslegen zu dürfen. Schließlich ist das Spielen vor eigenem Publikum der Lohn für die vielen Trainingsmühen.

Diesmal ist Günzburg Außenseiter

Diesmal treten die Weinroten als Außenseiter an. Die zweite Mannschaft aus dem kleinen, ruhigen Städtchen Rimpar ist Tabellendritter der höchsten bayerischen Spielklasse (die Erste der Wölfe sind in der Zweiten Liga zu Hause). Das deutet schon an, dass der Handball im sportlichen Zentrum des fränkischen Kleinodes steht. Hofmeister bezeichnet es als „phänomenal, was dort passiert ist“. Denn auch der Unterbau stimmt. Sehr strukturiert wird gearbeitet, immer wieder kreuzen Jugendteams von VfL und DJK in den höchsten Ligen die Klingen.

Mit dem Dreh- und Angelpunkt der vergangenen Jahre, Philipp Meyer, verließ der Haupt-Torjäger das Bayernliga-Team Richtung eigener Zweitligakader. Auch andere Spieler gingen. Doch Trainer Janko Skrbic gelang es, aus ein paar Neuzugängen und Spielern der eigenen Jugend ein schlagkräftiges Team zu bilden. Mit Felix Karle (5,7 Treffer im Schnitt) und Nicolas Gräsl (4,8) befinden sich die Torjäger auf den Plätzen vier und zwölf in der Bayernliga. Bester Günzburger ist hier übrigens Manuel Scholz mit 4,4 Toren pro Spiel.

Im Hinspiel setzte es für Günzburg ein 26:30. Damals reiste der VfL als Favorit an, zog aber daraus die falschen Schlüsse und verpasste die erste Halbzeit. Den festen Willen, es diesmal besser zu machen, werden die Weinroten am Sonntag mit in die Halle nehmen.

Torwart Rösch ist wieder dabei

Auf Günzburger Seite ist Torwart Patrick Rösch wieder voll einsatzfähig. Dafür fällt Dennis Mendle wegen eines Arbeitsunfalles länger aus. Niko Hermann gehört vorerst nicht mehr zum Kader, weil er aktuell im Rahmen seiner Physiotherapeuten-Ausbildung viel lernen muss.

Übrigens: Es könnte sein, dass der Anspiel-Termin aufgrund des ab 17.30 Uhr laufenden WM-Finales um eine halbe Stunde auf 16 Uhr vorverlegt wird. Die Entscheidung fällt kurzfristig.

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