Newsticker
Stiko will Empfehlung zum AstraZeneca-Impfstoff in Kürze ändern
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Lokalsport
  4. Doppeltes Frusterlebnis für die Burgauer

Eishockey

13.01.2019

Doppeltes Frusterlebnis für die Burgauer

Missmutig fährt der Burgauer Vladimir Klinga vom Eis. er war einer von lediglich zwei EU-Ausländern, die für Burau spielen durften.
Bild: Ernst Mayer

Die Eisbären verlieren zum Auftakt der Aufstiegsrunde klar. Eine Ursache dafür ist das Regelwerk, das den einen benachteiligt, während der andere profitiert.

Das erste Spiel der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga ist für den ESV Burgau deutlich in die Hose gegangen. 1:5 (0:2, 0:2, 1:1) verloren die Eisbären beim EV Pegnitz.

Nachdem sich die Mannschaft des ESV Burgau vorsichtshalber dafür ausgesprochen hatte, nur mit zwei transferkartenpflichtigen Spielern anzutreten, fuhren elf Feldspieler und zwei Torhüter nach Oberfranken. Burgaus Coach Stanislav Hlozek hatte aufgrund der dünnen Personaldecke kaum Aufstellungs-Alternativen. Die Eisbären trafen aufgrund der Straßenverhältnisse zudem mit einer Stunde Verspätung an der Pegnitzer Freiluftarena ein. Die Vorbereitungszeit für die Partie gegen die Icedogs war also relativ kurz.

Gastgeber-Coach Josef Hefner konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen. Die Gastgeber, die vor der Abstiegsrunde personell noch einmal kräftig aufgerüstet hatten (das ist durch das Regelwerk des Bayerischen Eissport-Verbands gedeckt), stellten 19 Akteure.

Die Gastgeber machten von Beginn an sehr viel Druck und schnürten die Eisbären in ihrem eigenen Drittel ein. Auch die Eisbären konnten einige Offensivaktionen kreieren, scheiterten aber am Pegnitzer Goalie Julian Bädermann. In der elften Minute war Burgaus Schlussmann Roman Yourkov erstmals geschlagen. Torschütze war Michael Kuhn. Sven Adler erhöhte nur drei Minuten später auf 2:0 und versetzte den Burgauern damit einen erneuten Tiefschlag. Aufgrund eines Defekts an der Bande wurde schon eineinhalb Minuten früher aös vorgesehen zum Pausentee gebeten.

Nach dem ersten Seitenwechsel bekamen die 350 Zuschauer ein echtes Winterspiel geboten. Es schneite sehr stark. Doch den Pegnitzern schien der Schneefall nichts auszumachen. Schon nach 36 Sekunden im Mitteldrittel stellte Michael Kuhn in Überzahl auf 3:0. In der 24. Minute war die Partie dann entschieden. Roman Navarra traf in Unterzahl zum vierten Mal ins Burgauer Tor. Auch beim fünften Gegentor standen fünf Burgauer vier Pegnitzern gegenüber. Michal Mlynek schloss ein Solo erfolgreich ab. Die Gastgeber ließen jetzt ein wenig nach und die Eisbären kamen in der 53. Minute zum Ehrentreffer. Torschütze war Vladimir Klinga.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren