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Volleyballer

11.10.2017

Druckvoll, aufmerksam, kombinationssicher

Der Großkötzer Andreas Uhl (rechts) hat im Heimspiel gegen Neuburg draufgehalten, sein Teamkollege Robin Schmidt schaut dem Ball hinterher.
Bild: Ernst Mayer

Nach nervösem Auftakt nutzen die Großkötzer ihre zweite Chance

Einen hoffnungsvollen Einstand in die Landesliga hingelegt haben die Volleyballer des VfL Großkötz. Zum Saisonauftakt besaß der Aufsteiger Heimrecht und nutzte diesen Vorteil immerhin zur Hälfte. Gegen den TSV Neuburg kassierten die Kötzer Jungs ein 0:3 (22:25, 18:25, 21:25), gegen die SG Dachau/ Germering schafften sie ein 3:0 (26:24, 25:15, 25:21).

Erster Gegner in der Günzhalle war Neuburg. Der Kader der Oberbayern zeigte sich von Beginn an motiviert und konzentriert, was die eigentlich landesliga-erfahrenen Spieler aus Großkötz immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellte. Einige Unkonzentriertheiten der Gäste nutzte die Heimmannschaft zunächst jedoch immer wieder, um auszugleichen und sogar in Führung zu gehen. Der erste Satz ging trotzdem (aufgrund der niedrigeren Fehlerquote verdient) an die Gäste. Im zweiten Satz ließen die Neuburger den Kötzern keine Chance. Hier war insbesondere eine deutliche Aufschlagschwäche der Gastgeber auszumachen, die auch zwei Asse in Folge von Zuspieler Robin Schmidt nicht mehr aufwiegen konnten. Es stand 0:2, doch einfach so wollte man das erste Spiel nicht abgeben. Mannschaft und Trainerteam nutzten die Satzpause und kamen im dritten Satz wieder stärker ins Spiel, konnten die Neuburger jedoch nicht mehr ernsthaft gefährden.

Frisch gestärkt begann Großkötz dann die zweite Aufgabe. Auf der Mittelblockerposition wurde Andreas Ammann durch Sven Jahn ersetzt. Unverändert blieben die Zuspielposition mit Robin Schmidt, die beiden Außenangreifer mit Max Kostin und Tom Gleich sowie die Position des zweiten Mittelblockers mit Andreas Uhl. Angefeuert durch zahlreiche Zuschauer begannen die Großkötzer wieder mit gewohnter Sicherheit. Druckvolle Aufschläge, sichere Kombinationen im Angriff sowie aufmerksame Abwehrarbeit führten zum Satzgewinn. Dem hatte die Spielgemeinschaft aus dem Münchner Umland auch im zweiten Satz nichts entgegenzusetzen. Nach dem sicheren ersten Punktgewinn in der Landesliga wollte Großkötz den Sack nun zu machen und auch den dritten Durchgang und somit drei Tabellenpunkte gewinnen. Die Erschöpfung, die sich langsam einstellte, konnte von der Auswechselbank souverän aufgefangen werden und so stand am Ende ein ungefährdeter 3:0-Heimsieg auf dem Spielberichtsbogen. (zg)

VfL Großkötz Ammann, Uhl, Bärreiter, Gleich, Hermann, Jahn, Kostin, Schmidt, Kiehne

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