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Bundesliga

03.03.2020

Günzburg greift vergeblich nach den Punkten

Zupackend war der Günzburger Louis Dück nicht nur in dieser Szene. Er zeigte eine starke Leistung und warf fünf Tore.
Bild: Ernst Mayer

Die ersatzgeschwächte A-Jugend gibt im Heimspiel alles – und bleibt doch mit leeren Händen zurück

Die Niederlage nach einem hart umkämpften Spiel war ein wenig unglücklich. 25:26 (11:13) endete die Bundesliga-Partie zwischen den A-Jugendhandballern von VfL Günzburg und HG Oftersheim/Schwetzingen.

Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten, beim VfL kamen die B-Jugendlichen Beni und Noa Telalovic deswegen zu ihrem Bundesliga-Heimdebüt.

Das erste Tor erzielte der effektivste Spieler auf dem Platz, Steve Beck. Der Spielmacher der Nordbadener war nur schwer zu halten. Beide Abwehrreihen und starke Torhüter dominierten die gesamte Begegnung und so gelang Alexander Jahn in der torarmen Partie erst in der fünften Minute der Ausgleich. Mit leichten Vorteilen für die Schwaben verlief dann die Anfangsviertelstunde, ehe Till Nasgowitz die HG erneut in Führung brachte.

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Beim 8:11 wähnte sich der Gast auf der Siegerstraße, zumal die VfL-Wechselmöglichkeiten, besonders in der Innenverteidigung, arg beschränkt waren. Den Oftersheimern und Schwetzingern gelang es in dieser Phase gut, den Abwehr-Störenfried Louis Dück abzuschirmen. Erst als dieser mehr nach Außen rückte, ergaben sich neue Zusammenspielmöglichkeiten. Diese nutzte der gefällig spielende Günzburger Rückraum, um bis zur Halbzeit durch Alexander Jahn, der gewohnt schlau agierte, zu verkürzen.

Nach Wiederanpfiff wogte die Begegnung ergebnis-offen hin und her. Die Unentschieden zum 14:14, 15:15 und 18:18 dokumentieren das auf dem Spielbericht. Adam Czakó gefiel mit kernigen Durchbrüchen und Torwart Moritz Fieger entschärfte mehrere Unhaltbare.

Insgesamt waren die HG-Spieler aber robuster und sie konnten sich auf der Bank auch häufiger ausruhen. Beim 22:25 schienen sich die Befürchtungen der Zuschauer zu bestätigen, dass den Günzburgern am Ende wieder die Kräfte ausgehen würden. Doch die VfL-Spieler mobilisierten die allerletzten Reserven. Mit einer Energieleistung holten sie auf. 30 Sekunden vor Schluss konnte Frieder Bandlow noch einmal zum 25:25 ausgleichen. Die HG nahm eine Auszeit. Vermutlich gab es da den entscheidenden Tipp, denn sieben Sekunden vor Schluss knallte Steven Beck den Ball mit zweimaliger Innenpfosten-Unterstützung ins Netz.

Ein Sonderlob verdienten sich aufseiten der Gastgeber Louis Dück und Frieder Bandlow, die trotz schwerer Männer-Spiele am Vortag durchhielten und bis zum Ende wichtige Akzente setzten. (zg)

VfL Günzburg Fieger, Freund; Bandlow (8), Pinkl (4), Sperandio, Grimm, Dück (5), N. Telalovic, Jahn (4/1), B. Telalovic, Czakó (4), Reiner

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