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A-Jugend-Bundesliga

01.02.2019

Prominenter Gast in der Rebayhalle

Martin Heuberger war von 2011 bis 2014 Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Jetzt ist er zu Gast in Günzburg.

VfL-Gegner Schutterwald wird von einem ehemaligen Bundestrainer gecoacht

Zur allerbesten Jugendhandballzeit, am Sonntag um 17 Uhr, empfangen A-Junioren des VfL Günzburg den Tabellennachbarn TuS Schutterwald. Das Duell birgt Brisanz, denn beide Teams machen sich Hoffnungen auf den beliebten sechsten Platz, der den direkten Klassenerhalt in der Bundesliga bedeutet.

Schutterwald hat, wie der VfL Günzburg, im Herrenbereich eine Bundesligavergangenheit. Die Roten Teufel von der Ortenau machten sich damals bundesweit einen Namen. Der ehemalige VfL-Bundesligaspieler Manfred Derr wechselte dorthin und erreichte mit dem krassen Außenseiter einmal sogar die damaligen Play-offs.

Verbunden mit der Schutterwälder Bundesliga-Historie ist der Name Martin Heuberger. Er kommt am Sonntag als A-Jugendtrainer an die Donau. In Südbaden ist er ein Denkmal: Spieler, Spielertrainer und Trainer der „Teufel“, dazwischen Nationalspieler, dann Jugend- und Juniorennationaltrainer und schließlich von 2011 bis 2014 Bundestrainer der Männer. Nach einer Auszeit kehrte der ehemalige Kreisläufer als verantwortlicher Trainer der U20/U21 zum Deutschen Handballbund (DHB) zurück. Einige seiner zukünftigen Schützlinge dürfte er aus der aktuellen Jugendbundesliga rekrutieren.

Hier hatten sich die sonntäglichen Kontrahenten ein nervenaufreibendes Hinspiel geliefert. Günzburg unterlag in der Mörburghalle mit 24:30. Beide Teams waren damals ersatzgeschwächt, es blieb nur die schiere Kämpferei. Zu Hause würden die Schützlinge von Trainer Sandro Jooß nun den Spieß gerne umkehren. Die Spielanalyse nach der Konstanz-Niederlage bot auch viele positive Ausblicke. Einige Spieler erreichten ihr Limit, vielfach passte auch die Quote. An solchen „internen Vorbildern“ kann sich das Team aufrichten. (zg)

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