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Fußball-Kreisliga

31.08.2018

Wer darf diesmal jubeln in der Kreisliga?

Nur drei von sechs Kreisliga-Partien hat der TSV Offingen gewonnen (hier bejubeln die Spieler einen Torerfolg im Heimspiel gegen Mindelzell). Zuletzt zeigte der Bezirksliga-Absteiger ansteigende Form. Nun gastiert man bei Primus FC Günzburg. Den trainiert jetzt der frühere Offinger Coach.
Bild: Ernst Mayer

Absteiger TSV Offingen fordert den gastgebenden Spitzenreiter FC Günzburg. Ein Trainerwechsel verleiht dem Derby Extra-Würze. Für die Kellerkinder gilt: verlieren verboten.

Mit dem übers Wochenende 1./2. September anstehenden siebten Spieltag haben die Fußballer in der Kreisliga West bereits das erste Viertel der Saison 2018/19 hinter sich gebracht.

Der frisch gekürte Tabellenführer FC Günzburg möchte seine Spitzenposition mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den wiedererstarkten TSV Offingen verteidigen. Bei den Kreisstädtern, für viele vor der Saison ein Aufstiegsfavorit, läuft es seit der Verpflichtung von Christoph Bronnhuber wie am Schnürchen. Garant für den momentanen Erfolg ist neben dem neuen Spielertrainer (immerhin hat Bronnhuber bereits vier Treffer auf seinem Konto) auch der Rückkehrer vom SC Ichenhausen, Max Lamatsch (ebenfalls bereits viermal erfolgreich). Pikantes am Rande: Mit dem TSV Offingen gastiert nun die vorherige Mannschaft von Bronnhuber im Auwald – und die Gäste möchten ihrem früheren Coach sicher beweisen, dass die Truppe auch unter neuer Führung immer für eine Überraschung gut ist.

Etwas weiter südlich kommt es ebenfalls zu einem mehr als interessanten Aufeinandertreffen. Die Truppe von Trainer Rainer Amann, der TSV Ziemetshausen, hat nach dem Unentschieden im Spitzentreffen bei der SG Reisenburg die Tabellenführung an den FC Günzburg abtreten müssen. Um so schnell wie möglich wieder den Platz an der Sonne einnehmen zu können, muss am Sonntag die SpVgg Wiesenbach geschlagen werden. Leicht wird das nicht, denn die Schwarzbächler haben sich deutlich verstärkt und die neue Formation findet Wochenende für Wochenende besser zueinander. Die jüngste Niederlage beim TSV Offingen hätte es genauer betrachtet eigentlich gar nicht gebraucht. Vorteil für die SpVgg ist sicher, dass man als Aufsteiger ohne Druck in Ziemetshausen antreten kann.

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Große Überraschungen erleben gerade die SpVgg Ellzee und der SV Mindelzell – in negativer Hinsicht. Dass die SpVgg mit nur vier Zählern auf dem Abstiegsrelegationsplatz und der SVM mit noch keinem einzigen Zähler gar auf dem vorletzten Platz stehen, verwundert. Für beide gilt nun schon früh in der Runde: verlieren verboten. Ellzee braucht nach dem Trainerwechsel Punkte für’s Selbstvertrauen, für Mindelzell geht es schon fast um die Wurst. Selbst ein Unentschieden dürfte die Mannschaft gefühlt näher an den Abgrund manövrieren. Damit ist für Dramatik gesorgt.

Auf eine ähnlich gelagerte Dramatik hätte man wenige Kilometer entfernt ebenfalls gerne verzichtet. Dass ihr SV vom Ende der Tabelle grüßen würde, hätten selbst die größten Pessimisten in Waldstetten nicht gedacht. Null Punkte sind schon schlimm genug. Aber das Torverhältnis von 3:19 beweist erst richtig, dass es vorne und hinten gleichermaßen krankt. Dabei verkaufen sich die Waldstetter eigentlich nie richtig schlecht, am Ende steht bisher jedoch immer die Null auf dem Ergebniskonto. Nun reist der TSV Haunsheim in die Faschingshochburg und die Gelb-Schwarzen nehmen einen neuerlichen Anlauf auf die ersten Punkte.

Der VfL Großkötz hat eine auf dem Papier lösbare Aufgabe vor sich. Gegner SSV Neumünster-Unterschöneberg hat nach gutem Start in den zurückliegenden zwei Spielen deutlich Federn gelassen. Für den Sieger des Aufsteigerduells stellen die direkten Abstiegsplätze vorerst keinen Schrecken mehr dar.

Zu einem weiteren Topspiel empfängt die SG Reisensburg-Leinheim den FC Lauingen. Beim zweiten Heimspiel in Folge gilt es für die Elf von Trainer Uli Bunk nicht nur, einen direkten Konkurrenten im Kampf um einen Spitzenplatz auf Distanz zu halten. Gleichzeitig will die SG den Druck auf Günzburg und Ziemetshausen aufrecht erhalten.

Der FC Gundelfingen II möchte sich mit einem Sieg gegen den VfR Jettingen weiter vom Tabellenende absetzen. Die Gäste hingegen wollen am liebsten auch voll punkten, um nicht nachhaltig in die untere Tabellenhälfte zu rutschen.

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