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Bilanz

14.03.2017

30 Aktive rückten zu 72 Einsätzen aus

Zu den spektakulärsten Einsätzen des vergangenen Jahres gehörte für die Feuerwehr Bellenberg der Brand eines Baggers auf der Ulmer Straße.
Bild: Wilhelm Schmidd

Bellenberger Wehr schaut zurück auf 2016. „Feuerfüchse“ stehen schon in den Startlöchern

540 „Mannstunden“ bei 72 Einsätzen, davon ein Wohnhausbrand mit Rettung von zwölf Personen und ein Baggerbrand mitten auf der Ulmer Straße, hatten die dreißig Aktiven – davon drei Frauen – der Feuerwehr Bellenberg im vergangenen Jahr abzuarbeiten.

Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller, die gleichzeitig Vorsitzende des Fördervereins ist, verwies in ihrem Bericht anlässlich der gleichzeitigen Dienstversammlung der kommunalen Feuerwehr und des Vereins darauf, dass sich die Gemeinde sehr wohl ihrer Pflichtaufgabe bewusst ist, für die Sicherheit der Bürgerschaft zu sorgen Sie belegte dies mit einer Reihe von Details. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit des vorbeugenden Brandschutzes sowohl in öffentlichen Gebäuden als auch in Firmen und Privatwohnungen. Die Rauchmelderpflicht, Sicherheitswachen bei Veranstaltungen und ein Brandschutzkonzept für die Turn-und Festhalle, das derzeit von einem Sachverständigen ausgearbeitet wird, nannte sie als Beispiele.

Aber auch anspruchsvolle Einsätze und Unwetterereignisse hätten die Wehr stark gefordert, wofür sie der Mannschaft mit Kommandant Werner Denzel und seinen Führungskräften dankte. Besonderer Dank galt auch den Verantwortlichen für die zehn Feuerwehranwärter im Alter von zwölf bis 17 Jahren umfassende Jugendfeuerwehr und die aus 23 Kindern von sechs bis elf Jahren bestehende „Feuerfüchse“-Gruppe. Für die Unterstützung zahlreicher Veranstaltungen im Dorf sowie die stets gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung dankte sie ebenfalls und gab darüber hinaus einen Rückblick auf die vereinsinternen Anlässe.

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Kommandant Werner Denzel blendete zurück auf das Einsatz- und Übungsgeschehen und listete elf Brandeinsätze, 35 technische Hilfeleistungen, zwölf Verkehrsabsicherungen, neun Sicherheitswachen, fünf Brandschutzerziehungsmaßnahmen und einen Brandmelder-Fehlalarm auf. Dazu gab er einen Überblick über die Übungen, Lehrgänge, Leistungsprüfungen und Neubeschaffungen.

Jugendwart Michael Buhl berichtete über die vielseitigen Ausbildungen und Freizeitmaßnahmen für die zehn Feuerwehranwärter, bei denen drei Mädchen dabei sind, sowie über die „Feuerfüchse“, die er gemeinsam mit elf Helferinnen und Helfern betreut. Die Jüngsten treffen sich einmal monatlich zu Gruppenstunden, in denen sowohl gespielt als auch gelernt wird. Darüber hinaus berichtete Buhl über Ausflüge und gemeinsame Aktionen mit den Eltern der Kinder.

Kassenwart Franz Zeller scheidet altersbedingt aus

Kassenwart Franz Zeller, der mit Bedauern und Dank wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurde, erhielt hohe Anerkennung des Kassenprüfers Bernhard Nußbaumer, der auch die Entlastung der gesamten Vorstandschaft übernahm.

Ein Grußwort der Rotkreuzbereitschaft sowie eine Vorschau auf Vereinsaktivitäten rundeten die Versammlung ab.(wis)

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