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Kellmünz

26.04.2015

Alles römisch – oder was?

Rund 40 Kinder und viele Eltern waren im Archäologischen Park in Kellmünz unterwegs, um mit Museumspädagogin Sabine Moser in die Welt römischer Legionäre einzutauchen.
Bild: Zita Schmid

Bei der Mit-Mach-Führung im archäologischen Park in Kellmünz hatteen rund 40 Kinder und ihre Eltern viel Spaß.

Auf sehr großes Interesse stieß die Mit-Mach-Führung für Kinder durch den Archäologischen Park in Kellmünz. Aufgeteilt in zwei Gruppen unternahm so Museumspädagogin Sabine Moser für die über 40 Kinder und die zahlreichen Eltern gleich zweimal hintereinander die Zeitreise zu den alten Römern.

Vor rund 1700 Jahren stand im heutigen Kellmünz das spätrömische Kastell „Caelius Mons“. Bis zu 300 Legionäre waren hier stationiert. Unter dem Motto „Alles römisch – oder was?“ erkundeten die Kinder nun das Leben in der ehemaligen Festung. Im Park, wo ein Stück des Mauerverlaufs teils mit originalen Steinen rekonstruiert wurde, bekamen die kleinen Besucher etwa einen Einblick, wie mächtig das Kastell gewesen sein mag.

Heute typische italienische Speisen wie Pizza und Spaghetti standen nicht auf dem antiken Speiseplan der Römer. Wie die Museumspädagogin erklärte, aßen sie hauptsächlich Brei aus dem sogenannten „Schwabenkorn“, besser bekannt als Dinkel, sowie Kohl oder Rüben. Gewürze, mit denen die Römer ihre Speisen schmackhaft machten, hatte Moser mitgebracht. Jeder, der wollte, konnte sich so „eine Nase voll“ etwa vom Fenchel, Kümmel oder Thymian nehmen.

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Die alten Römer schrieben mit einer Art Tinte auf Papyrus (Vorgänger von Papier) oder mit einem Stilus (Griffel)auf einer Tafel aus Bienenwachs.

Sich mit Helm, Schild, Sandalen, Umhang, Gürtel und Schwert dann selber in einen alten Römer zu verwandeln, wurde von vielen Mädchen und Buben begeistert angenommen.

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