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Bürgerversammlung

11.03.2017

Ampel, Gehwege und Straßen bewegen die Babenhauser

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Ungewöhnlich viele Besucher bringen dieses Mal Anfragen und Anliegen vor

Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht von Bürgermeister Otto Göppel bei der Bürgerversammlung haben sich außergewöhnlich viele Babenhauser, nämlich fast 20, mit ihren Anliegen geäußert. Hier eine Übersicht:

Die unter anderem von Pia Fütterer monierten Wurzelstöcke werden „zeitnah“ vom Bauhof beseitigt. Weitere Lindenbäume im Jochumgebiet zu fällen, hatte der Marktrat abgelehnt. Zudem beschneidet der Bauhof bereits die ersten Bäume. Der Markt besitze eine eigene Kehrmaschine, so eine weitere Antwort auf eine Anfrage. Allerdings appellierte Göppel an die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung der Hausbesitzer.

Dies gelte auch für schlecht geräumte Gehwegbereiche, die Helmut Scheidler erwähnt hatte. Im Wiederholungsfall, so Göppel, könne ein Bußgeldverfahren drohen. Auch wollte Scheidler wissen, weshalb ein frisch fertiggestellter Gehweg nach einem Jahr wieder aufgebrochen worden sei. Dies liege an der Planung des dort Kabel verlegenden Unternehmens, so Göppel.

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Sigrid Bosa kritisierte teilweise blockierte Gehwege, unter anderem durch Autos. An den beiden großen Markttagen habe es sich bewährt, so Göppel in seiner Antwort, die Schulstraße zu sperren. Zudem seien seitens des Marktes keine Bänke entfernt, sondern sogar neue aufgestellt worden.

Ulrike Möst kritisierte die neue Ampelanlage beim ehemaligen Postamt und forderte, diese abends und sonntags auszuschalten. Dies wäre durchaus realisierbar, so Göppel. Derzeit ist die Anlage täglich noch von 6 bis 22 Uhr im Betrieb. Harald Schmidt fragte nach, wie diese gesteuert sei. Dies erfolge einerseits über Kontaktschleifen, als auch kameragesteuert, sagte der Bürgermeister. Längere Wartezeiten lägen auch am teilweise falschen Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Georg Zanker kritisierte die neue Friedhofsgebührensatzung. Dabei kommen die Klosterbeurer merklich schlechter weg als früher. Zudem liegen die Kosten jetzt deutlich über denjenigen anderer Kommunen. Diese lassen sich nach Göppels Worten nicht so einfach vergleichen. Außerdem müsse diese kommunale Einrichtung kostendeckend betrieben werden.

Karin Wolfgram regte an, beim Verlegen von Breitbandleitungen immer den gesamten Gehwegbereich aufzubrechen und diesen dann komplett neu zu asphaltieren. Göppel machte klar, dass dies Angelegenheit des jeweiligen Auftraggebers sei, den Gehweg wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Die von Stefan Mayer gewünschte Bilanz der örtlichen Verkehrsüberwachung soll laut Bürgermeister in einer der nächsten Marktratssitzungen vorgelegt werden. In diesem Zusammenhang forderte Johann Sauter, den Verkehr auch im Bereich der Tierklinik zu überwachen. Für Luis Martin ist die Straße zum Wertstoffhof zu schmal. Dies sei vom Marktrat bewusst so beschlossen worden, um die Fahrgeschwindigkeit dort zu reduzieren. Dazu Martin: Auch wenn die Anlieferer langsam fahren, werde die Straße dadurch nicht breiter.

Markus Voggesser forderte die Errichtung eines Entlastungsbauwerks an der Abzweigung des Mühlkanals von der Günz, was laut Göppel geplant sei. Unverständnis rief bei Voggesser die amtliche Festlegung der Überschwemmungsgebiete hervor. Hierzu verwies Göppel auf die Marktratssitzung in der kommenden Woche.

Hubert Rendle befürchtet, dass der Kinderspielplatz im Neubaugebiet Weinrieder Feld nicht gebaut werden soll. Dem widersprach Bürgermeister Göppel.

Hedi Schmidt bemängelte die aus ihrer Sicht unzureichende Beleuchtung des Schulhofs und der Treppenanlage zur Dreifachturnhalle. Hier soll sich laut Göppel etwas ändern, nicht zuletzt im Rahmen der Sanierung der Außenanlagen des Schulzentrums. Für Schmunzeln sorgte ihre Anregung, ein mögliches Dorfhaus in Klosterbeuren so groß zu bauen, dass es Babenhausen mitbenutzen kann.

Andreas Ruf berichtete über ein Gerücht, wonach die Gemeinde den Neubau des Pfarrheims an der Kolpingstraße nicht genehmigen würde. Dies dementierte Göppel. Bisher liege kein Bauantrag vor. Dieser werde dann nach dem geltenden Baurecht behandelt.

Franz Reiser kritisierte den geschotterten Behelfsparkplatz, aber auch die Parksituation bei Sportveranstaltungen. Hier sah Göppel durch bereits geänderte Vorgaben eine deutliche Verbesserung. Der von Reiser geäußerte Verdacht, dass Absperr-Einrichtungen vor und nach Veranstaltungen dort zwischengelagert werden, weil im Bauhof der Platz dafür fehle, wies Göppel als eine durch nichts belegbare „Verleumdung“ zurück.

Willi Flach forderte eine Prioritätenliste für die teilweise maroden Straßen. Laut Bürgermeister stehen darin die Judengasse und die Rechbergstraße ganz oben. Zudem regte Flach an, an Marktagen den Umleitungsverkehr anders zu kanalisieren. Zudem monierte Flach, dass die Gemeinde bei der Planung des neuen Pfarrzentrums zu wenig Einfluss genommen habe. Er wünschte sich dieses auf dem Fuggerareal.

Diesbezüglich erinnerte Helmut Scheidler an einen CSU-Wahlprospekt, in dem die Schaffung eines Gemeindesaals aufgeführt war, eventuell im Fuggerschen Zehentstadel. Dies ist nach Göppels Worten eine Frage der Zuschusshöhe. Zudem sprach Scheidler von „Schilda“ Auf der Wies, bemängelte einige Straßen- und Gehwegschäden, wünschte sich den Verkehrsspiegel bei der Einmündung der Vater-Reichenberger-Straße in die Frundsbergstraße zurück und sprach von einem Schandfleck im Bereich Hofbrühl 14/16. Außerdem sollte man den Asylanten die Schnee- und Räumpflicht näher bringen. (zg)

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