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Illertissen

21.01.2021

Anmeldung zur Impfung: Auch Senioren in Illertissen sollen Hilfe bekommen

Anmelden für die Covid-19-Impfung kann man sich derzeit nur digital. Viele Senioren sind damit überfordert.
Foto: Vennenbernd/dpa

Plus Die technischen Anforderungen bei der Anmeldung zur Corona-Impfung stellen viele Senioren vor Probleme. Die Freien Wähler fordern mehr Unterstützung.

Die Diskussion um die Hürden bei der Anmeldung zur Corona-Impfung im Landkreis reißen nicht ab. Nun haben auch die Freien Wähler in Illertissen das Thema diskutiert und stellen einen Antrag an den Stadtrat: Senioren sollen mehr Unterstützung bei der Anmeldung bekommen.

Fraktionsvorsitzende Susanna Oberdorfer-Bögel verweist in ihrem Antrag darauf, dass seit dieser Woche die Anmeldung zu den Impfzentren beziehungsweise für die mobilen Impfteams im Landkreis Neu-Ulm ausschließlich über das Registrierungsportal des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege erfolgen kann. „Das heißt, wer jetzt einen Impftermin vereinbaren möchte, muss sich zuerst online über dieses Portal registrieren lassen. Aus unserer Sicht stellt dies für viele ältere Menschen eine nahezu unüberwindbare Hürde dar.“

Hürden bei der Anmeldung zur Corona-Impfung: Das fordern die Freien Wähler

Die Fraktion der Freien Wähler im Stadtrat Illertissen stelle daher den Antrag, in der kommenden Stadtratssitzung am Donnerstag, 28. Januar, darüber zu beraten, wie hier konkrete Hilfestellung für ältere Menschen von Seiten der Stadt erfolgen könne. Unter anderem schlägt die Fraktion vor, über das Mitteilungsblatt Bürgerinnen und Bürger dazu aufzurufen, sich freiwillig als Pate zur Verfügung zu stellen, um Senioren bei der Online-Registrierung zu helfen. „Darüber hinaus müsste dann bestimmt werden, welche zentrale Stelle die Koordination der Personen übernehmen könnte“, heißt es in dem Antrag weiter. Möglicherweise gebe es auch weitere, sinnvolle Ausgestaltungsmöglichkeiten, um städtisch tätig zu werden.

Für die Stadtratssitzung in der kommenden Woche ist der Antrag eigentlich schon zu spät – Oberdorfer-Bögel verweist allerdings auf die kurzfristigen Entwicklungen der Ereignisse, die etwas Eile nötig machen.

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