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  3. Babenhausen: Wie der Alltag bei Stephan Zinner zur Witzefabrik wird

Babenhausen
03.06.2019

Wie der Alltag bei Stephan Zinner zur Witzefabrik wird

Kurz vor den Zugaben konnte der Kabarettist dann doch nicht widerstehen, die Markus-Söder-Perücke auf sein kahlköpfiges Haupt zu setzen.
Foto: Claudia Bader

Kabarettist Stephan Zinner bringt seine Zuschauer in Babenhausen zum Toben. Mit welchen Anekdoten ihm das gelingt.

Als Kabarettist Stephan Zinner die Bühne des Theaters am Espach in Babenhausen betrat und sich an das Publikum wandte, wer denn freiwillig da war oder wer „gezwungen worden sei“, hatte er bereits volle Aufmerksamkeit geweckt. „I bin öfters moi a Gschenk“, verriet der aus dem Chiemgau angereiste Kabarettist in seinem liebenswürdigen oberbayerischen Dialekt. Und schon hatte er die Lacher auf seiner Seite. Mehr noch: Als er seine köstlichen Alltagsbeobachtungen oft weit überzogen auf die Spitze trieb, strapazierte er die Lachmuskeln seiner Zuschauer gewaltig. Auch interessant: Interview: Was Markus Grauer als Vorsitzender des Kreisjugendrings erlebt hat

Mit seinem aktuellen „Raritäten-Programm“ machte sich Zinner auf die Suche nach Seltenem, Wertvollem und Liebgewonnenem und setzte gleichzeitig den gelungenen Schlusspunkt der Babenhauser Kulturtage „Kultur rund ums Schloss“. Etwa zwei Stunden lang sprang Zinner, der seiner Meinung nach im Gegensatz zu vielen Kollegen sehr wenig lüge, spritzig und spontan von einer „seltenen Rasse“ zur anderen: Angefangen bei guten Taxifahrern und Bademeistern bis zu den Bienen. „Ich sympathisiere mit ihnen und weil ich auch eine bin“, verriet er. Dann schimpfte er mal über den Biomarkt an der Ecke mit den langsamsten Verkäufern der Welt: „A junga Bergkäs reift da dermaßen nach“. Und über die Bedienung, die keinen Kaffee mit Milch mehr aufnehmen kann, „weil’s dafür koa Tastn auf der Kaffeemaschin gibt.“

Markus Söder: Zinner konnte seine Finger nicht von der Perücke lassen

Zum Schreien komisch brachte Zinner die Geschichte über sein pubertäres Gitarrenspiel am Lagerfeuer auf die Bühne: „De andern ham gschmust, i hab gspuit und gspuit.“ Trotzdem habe er seine Träume nie aufgegeben, sagte er. Erst als er sich nach AC/DC-Art auf Teppich und rauem Parkett die Knie wund gespielt habe und schließlich mit Knieschonern aufgetreten sei, kam die Erkenntnis: „Rutschtechnisch war i flott unterwegs. Aber optisch? A Bummerl mit Knieschützer in kurzer Hosn.“

Lesen Sie auch diese Geschichte zur Kultur in Babenhausen: Babenhauser Kulturtage: Unterwegs auf dem Erzengel-Michael-Weg

Erst recht in Fahrt kam der Kabarettist, als er seinem Publikum vor Augen führte, wie er bei einer Welttournee mit der Kirchen-Band nach Pete-Townshend-Manier demonstrativ seine Gitarre zertrümmerte – mitten im Altarraum.

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Auch beim Lästern über die heutigen Kinder sowie ihre hohen Ansprüche konnte Zinner nicht locker lassen. Anstatt einem „Mango-Maracuja-Smoothie“ könne er ihnen allenfalls Schinkennudeln pürieren. Genauso war der Sprachcomputer „Alexa“ für den Entertainer ein Grund zum Witze reißen: „I red ned mit a bledn Dosen“, hieß es im Refrain eines Songs.

Kurz vor den Zugaben konnte der Kabarettist dann nicht widerstehen, die Markus-Söder-Perücke auf sein kahlköpfiges Haupt zu setzen. Mehr über Babenhausen erfahren Sie hier: „Bürger unterstützen Senioren“: Ehrenamtliche Stunden steigen

Wer nun dachte, es würde eine lange Parodie auf den bayerischen Ministerpräsidenten folgen, sah sich allerdings getäuscht. Mit einer futuristischen Song-Prognose auf das Jahr 2034 verabschiedete sich Zinner dann nämlich endgültig.

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