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30.11.2019

Baugebiet stellt Planer vor Probleme

Der Erschließungsplan für das Baugebiet Römerhöhe wird teuer.
Foto: Armin Schmid

Erschließung der Römerhöhe treibt Kosten in die Höhe

Das geplante Baugebiet Römerhöhe in Kellmünz hält wegen der schwierigen topografischen Lage immer neue Herausforderungen bereit. Nach der letzten Marktratssitzung ist klar, dass auch die Erschließung aufwendig und mit 1,42 Millionen Euro teuer werden wird.

Wie Planer Hans-Peter Beckmann erläuterte, muss in Teilbereichen ein Erdwall aufgeschüttet werden, um das Regenwasser im Hangbereich von den darunterliegenden Häusern abzuhalten. Bürgermeister Michael Obst erklärte, dass es seitens der Anlieger, die unterhalb des künftigen Baugebiets wohnen, bislang keine Beschwerden gab. Doch der Planer blieb dabei, dass ein Schutz vor abfließendem Wasser geschaffen werden muss. Auch ein Rückhaltebecken als Pufferspeicher für Oberflächenwasser ist geplant.

Beim Thema Wasserversorgung empfahl Beckmann, einen Ringschluss zu schaffen und die Trinkwasserleitung über Griesweg, Illertalstraße und Römerstraße ins Baugebiet zu leiten. Außerdem muss die Römerstraße auf einer Länge von 80 Metern im Einfahrtsbereich des neuen Baugebiets angehoben werden, um die Steigung auf 8 bis 9 Prozent zu reduzieren. Allein für Straßenbaumaßnahme und Wasserleitungsbau in der Römerstraße sind 190000 Euro veranschlagt.

Wegen der Höhenunterschiede gestaltet sich nach Angaben des Planers auch die Verlegung des Abwasserkanals schwierig. Man müsse bis zu 3,5 Meter in die Tiefe gehen. Häuser, die im unteren Hangbereich liegen, müssen mit einer Abwasser-Hebeanlage ausgestattet werden, damit das Abwasser in den höherliegenden Kanal gepumpt werden kann. Planer Beckmann stellte klar, dass die Erschließungskosten für die Römerhöhe am oberen Rand dessen liegen, was für andere Baugebiete anfällt. Bürgermeister Obst meinte, dass man sich die Sachlage bei einem Vor-Ort-Termin im Dezember noch mal ansehen muss. (sar)

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