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Unterroth

16.08.2017

Bestes Wetter beim Dorffest

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Geschäftiges Kommen und Gehen prägten das Dorffest in Unterroth. Vieles wurde frisch zubereitet und herbeigetragen.

Seit 40 Jahren bewirten Unterrother Vereine Scharen von Besuchern mit schwäbischer Küche. Was es heuer zu erleben gab.

Kaum war der Gottesdienst in Begleitung des Chors Cantabile auf dem Festplatz in Unterroth vorbei, hieß es Bühne frei für die örtliche Blaskapelle unter Leitung von Daniel Ehrentreich. Vertreter der zwölf Vereine standen mit ihren Krügen bereit, um Bürgermeister Gerhard Struve beim Fassanstich zu assistieren. Gleichzeitig belegten Jung und Alt die zweieinhalb tausend Sitzplätze – das 40. Unterrother Dorffest war eröffnet.

Mit dem Rad gekommen war Andrea Seitz aus Oberroth in Begleitung ihrer Großfamilie mit 16 Personen. „Wer so nah wohnt“, sagte sie, „lässt sich dieses Ausflugsziel mit Hausmannskost nicht entgehen.“ Die Kinder – in Dirndl gekleidet – wählten „greane Krapfa“, die an Maultaschen erinnern und die Lauchzwiebeln oder „Schnattern“ mit geröstetem Speck enthalten.

Bei der 40. Auflage des Festes fehlt es nicht an Übung – zur Routine wird die Riesen-Sause mit durchgehend warmer Küche deswegen nicht. Maximilian Rohrhirsch, dem als Vorsitzenden des Musikvereins die Koordination zukommt, geriet ganz schön ins Schwitzen beim Bierausschank, denn jede 40. Maß war frei.

„Dies haben wir über eine App geregelt“, sagte er zwischen dem Kassieren. „Mitzählen und Informieren überlassen wir der Technik.“ Auch an den individuell ausgestatteten Verpflegungsbuden standen die Gäste Schlange. Dabei fiel das helle, neu gezimmerte Häuschen der Feuerwehr auf, an dessen Außenwand neben Senf- und Ketchup-Spender auch eine Floriansfigur prangte. Bürgermeister Gerhard Struve schloss bei der Begrüßung die Vereine als die maßgeblichen Träger lobend mit ein. Dass das Dorffest seit 40 Jahren friedlich verlaufe, liege an der Ausstrahlung des familiären Umgangs der Vereine miteinander. Alois Alt aus Gannertshofen war beim ersten Dorffest vor 40 Jahren dabei und weiß auch heute noch gut, wie alle beim plötzlichen Unwetter ganz selbstverständlich im Stadel der Familie Bertele Unterschlupf fanden.

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