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Unterroth

23.06.2017

Boden des Löwen-Areals belastet

Der Bau des Unterrother Dorfplatzes wird wohl teurer.
Bild: Alexander Heinl, dpa, tmn

Der Bau des Dorfplatzes in Unterroth wird wegen der Entsorgung des Erdreichs plötzlich teurer.

Beim Anlegen des künftigen Dorfplatzes in Unterroth sind unerwartet Komplikationen aufgetreten. Wie Bürgermeister Gerhard Struve in der Gemeinderatssitzung mitteilte, ist der Boden belastet und musste entsorgt werden. Aber auch das Gemisch aus Holz und Dachlatten war mit Chlor verseucht und musste auf eine Deponie gebracht werden. Das hat Nachtragsangebote der ausführenden Firmen zu Folge. Die Summe der zusätzlichen Kosten steht noch nicht fest.

Nach dem Abriss des ehemaligen Gasthofs zum Löwen haben, wie berichtet, Anfang Juni die Arbeiten für den künftigen Dorfplatz begonnen. Doch je tiefer beim Ausheben des Bodens für die Pflaster- und Teerdecke gebaggert wurde, desto schwammiger wurde der Untergrund. 600 Kubikmeter Erdreich wurden entfernt und entsorgt. Als Ursache für den schwammigen Boden wird die unter einer Betondecke gelegene ausgediente Güllegrube der früheren Landwirtschaft vermutet. Proben haben ergeben, dass der Boden belastet ist. Um Einzelheiten zu erfahren, muss die Auswertung abgewartet werden, so Struve. Der Untergrund wurde mit Schotter verdichtet und mit Humus aufgefüllt, der beim Anlegen des Unterrother Gewerbegebiets übrig geblieben war.

Die Räte stimmten einhellig dem Erwerb dreier Fahnenmasten mit Kosten von knapp 2200 Euro zu. Der Dorfbrunnen und die Sitzbänke mit Kosten von rund 33500 Euro wurden ebenso einstimmig beschlossen wie die Installation des Wasseranschlusses in Höhe von rund 3200 Euro. Für rund 2000 Euro soll der neue Platz außerdem mit einer Ladestation für E-Bikes ausgestattet werden. Mit dem Betrieb einer E-Auto-Ladestation wird noch gewartet, allerdings sollen alle Vorkehrungen getroffen werden.

Wie Bürgermeister Struve mitteilte, wird es außerdem noch kleine Änderungen geben: Der rechteckige Brunnen verläuft nun doch parallel zu Pflaster und Nordgrenze des Areals. Im Westen wird der Wartebereich für Fußgänger an der Ampel vergrößert. Die geplante Gedenkwand mit Stuckrauten und überglaster Texttafel wird aus Beton erstellt, wobei der im Restaurieren erfahrene Maler Albert Vogt mitwirken wird. Zuletzt widmeten die Räte den Dorfplatz mit Parkmöglichkeit zum beschränkt öffentlichen Weg. Ende Juli wird das Areal fertig sein.

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