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Buch
22.01.2020

So entstehen Krapfa, Kiachla und Kartoffelwürschd

Krapfen und Kiachla sind in der Faschingszeit unverzichtbar. Schon als Kinder sangen Maria Stussak und Maria Egle aus Nordholz: „Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Muttr Kiachla macht. Wenn sie aber koane macht, pfeif´ ich auf die Fasenacht.“ Apfelnudeln und Kartoffelwürste gehören ebenfalls zu den schwäbischen Spezialitäten der beiden Frauen.
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Krapfen und Kiachla sind in der Faschingszeit unverzichtbar. Schon als Kinder sangen Maria Stussak und Maria Egle aus Nordholz: „Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Muttr Kiachla macht. Wenn sie aber koane macht, pfeif´ ich auf die Fasenacht.“ Apfelnudeln und Kartoffelwürste gehören ebenfalls zu den schwäbischen Spezialitäten der beiden Frauen.
Foto: Sophie Richter

Plus Vor allem im Fasching sind frittierte Backwaren beliebt. Zwei Frauen aus Nordholz zeigen, wie sie die Spezialitäten herstellen.

Ein süßer Duft von Hefeteig liegt in der Luft. Nudelholz, Küchenbrett und die nötigen Zutaten haben Maria Stussak und Maria Egle an diesem Vormittag schon auf dem Esszimmertisch griffbereit. Die beiden Frauen aus Nordholz möchten Krapfen und Kiachla backen – das Faschingsgebäck schlechthin. Letztere kommen bei vielen besser an, wie Egle gleich erzählt: „Krapfen kann man überall kaufen. Gute Kiachla nicht.“ Aber nicht nur diese zwei Spezialitäten, sondern auch Apfelnudeln und Kartoffelwürste wollen die Frauen backen. „Wir machen noch viele schwäbische Spezialitäten“, sagt Stussak. Sie und Egle sind sehr engagiert: Dorffest, Kirche, Seniorennachmittage, Frauenbund, Faschingsfreunde. „Wenn da nichts mehr selbst gemacht wird, hören wir auf“, betonen sie mehrmals.

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