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Kellmünz

08.01.2019

Bücherei-Leiterin bekommt die silberne Ehrenmedaille des Markts Kellmünz

Marielse Schaupp erhielt die silberne Ehrenmedaille des Marktes. Sie arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Marktbücherei.
Bild: Zita Schmid

2018 hat sich viel getan im Markt und in der Pfarrgemeinde. Der Bürgermeister spricht beim Neujahrsempfang auch von den Projekten, die im kommenden Jahr anstehen.

Beim Neujahrsempfang des Marktes Kellmünz blickte Bürgermeister Micheal Obst nicht nur auf das vergangene Jahr zurück. Er verlieh die silberne Ehrenmedaille an Marielse Schaupp. Seit 2006 leitet Schaupp die Marktbücherei und war bereits als Schülerin für Bibliothek, damals war es noch die Pfarrbücherei, tätig. Ihr ehrenamtliches Engagement in Sachen Bücher wurde seitdem nur durch die Elternzeit unterbrochen. Wie der Bürgermeister in seiner Laudatio ausführte, war Schaupp auch die treibende Kraft für den Umzug der Bücherei ins ehemalige Kindergartengebäude. Mit ihren bis zu 25 ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgt sie laut Obst für einen reibungslosen Ablauf in der Marktbücherei. Eine Einrichtung, die im Ort einen hohen Stellenwert genieße.

Mehr Platz für Gewerbe und Wohnen

In seiner Neujahrsrede sprach Bürgermeister Obst dann über die Projekte des vergangenen und des kommenden Jahres. Die Fertigstellung des Bahnübergangs am Steinweg, der nach 27 Jahren im Frühjahr 2018 eröffnet wurde, die nochmalige Vergrößerung des Gewerbegebiets Kälberweide um 17000 Quadratmeter und der Erwerb von 30000 Quadratmeter Grund, auf dem Wohnhäuser entstehen sollen, zählten laut Obst in Kellmünz zu den wichtigsten Ereignissen des vergangenen Jahres. Für 2019 steht unter anderem der Ausbau des Rechbergrings Süd-Ost an. “Damit schließen wir die Straßensanierung im historischen Ortskern ab“, sagte Obst. Mit dem ebenfalls anstehenden Ausbau der Illertalstraße und dem Bau einer Fußgängerüberquerung an der Staatsstraße 2031 sollen Wohnqualität und Sicherheit im Ort steigen.

Zu Sportsgeist, bei dem es im übertragenen Sinne Hürden zu überwinden gelte, riet Obst hinsichtlich der TSV-Halle. Wie erst Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, kann der Bau der Halle in vorgesehener Form heuer nicht stattfinden (IZ berichtete). Themen wie die weitere Sanierung der Wasserversorgung, Windkraft und eine seniorengerechte Wohnbebauung werden die Gemeinde laut Bürgermeister mittel- und langfristig beschäftigen.

Kirchhofsmauer war das größte Projekt für die Pfarrgemeinde

Für den Pfarrgemeinderat blickte Rosi Kiechle auf 2018 zurück. Für die Pfarrgemeinde sei die Sanierung der Kirchhofmauer das größte Projekt gewesen, die „nur zusammen mit Marktgemeinde und Dorferneuerung machbar war“. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung wurden neu gewählt, alle Ämter konnten besetzt werden. Bereits Ende Februar verließ Pfarrer Benjamin Beck die Pfarreiengemeinschaft, sein Nachfolger Thomas Kleinle kam im September. Kiechle dankte hier dem Kellmünzer Monsignore Horst Grimm, der die Gemeinde in der halbjährigen pfarrerlosen Zeit unterstützt hatte. Dankesworte sprach auch Elfriede Bertele. Seit vielen Jahre organisiert die 86-jährige Kellmünzerin Hilfslieferung für alte und kranke Menschen sowie Waisenkinder in Rumänien. Auch heuer habe sie vor Weihnachten wieder zahlreiche Spenden von Bürgern sowie der Marktgemeinde erhalten, sagte Bertele.

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