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Weißenhorn

04.02.2020

Das Narrenecho ist am Puls der Zeit

Amüsierte Gesichter in der Redaktion des Narrenechos der IWF Weißenhorn (von links): Karl-Heinz Vogel, Andreas Schikotanz, Ute Simon, Karola Dirr-Simons, Lilly Mareis und Linda Aspenleiter.
Bild: Andreas Brücken

Auf 20 Seiten präsentieren die Macher des Weißenhorner Gaudiblatts einen humorvollen Rückblick auf das Jahr 2019.

Mit spitzer Feder bringt die Redaktion des Narrenecho die Lage auf den Punkt: „Bloß koi Konfetti, ja koi Blaschdig! Dond mal langsam, id so haschdig! Kaufad d Wurscht beim Metzger ei, dann isch d Ökobilanz einwandfrei!“ Unter dem Motto „Fasnacht for Future“ haben die Macher nicht nur die globalen Themen um Greta Thunberg und Co. aufs Korn genommen. Schließlich hat sich in den vergangenen Monaten auch in der Fuggerstadt genug Futter für die aktuelle Ausgabe finden lassen.

So kommen die kleinsten Bakterien im Wasser oder ein winziges Haus im Weißenhorner Spottblatt ganz groß raus. Unter der Rubrik „Aus den regionalen Amtsstuben“ haben die närrischen Redakteure auch diesmal wieder das Ohr am internen Flurfunk gehalten und so manche Peinlichkeit enthüllt.

Eine kluge Dame gibt den Lesern Tipps

Weise Sprüche erfahren die Leser derweil vom Weißenhorner Stadtmaler zum Thema autonomes Fahren: „Ich würde die Route eingeben und das Auto alleine fahren lassen. Und dann würde ich mein Auto mit dem Taxi abholen.“ Auch Lustiges von den Jüngsten haben die Schreiber gefunden und zu Papier gebracht. Dazu gehört das selbstbewusste Kind, das die Untersuchung beim Arzt verweigerte: „Alles, was ich hören muss, hör ich!“

Das Narrenecho ist am Puls der Zeit

Wertvoll und unterhaltsam sind die Tipps und Tricks unter der Rubrik „Frag Madame Lutzi“: Da fragt etwa ein verzweifelter Fasnachter, was er trinken soll, wenn das Wasser wieder verkeimt ist. „In diesem Fall ist von Wasser dringend abzuraten. Bleiben Sie stattdessen bei Bier, Schnaps, Sekt, Wein und Kuddelmaß“, lautet die Antwort der klugen Dame.

Selbst ein Foto aus der Neu-Ulmer Zeitung, das bei Betrachtern ungewollt Spott und Hohn ausgelöst hatte, griffen die Hobbyjournalisten auf. Das Motiv finden die Leser auf der vierten Seite des Narrenechos. Das Heft ist ab sofort für „gebührende zwei Euro“, wie die Autoren selber schreiben, in ausgewählten Geschäften in der Fuggerstadt zu haben.

Mehr über den Fasching im Landkreis Neu-Ulm lesen Sie hier:

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