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Vöhringen

14.11.2020

Der Kindergarten Nord in Vöhringen soll saniert und erweitert werden

Der Kindergarten Nord in Vöhringen ist 50 Jahre alt. Er muss erweitert und gleichzeitig generalsaniert werden. Platz zur Erweiterung gibt es nach Westen, im Hintergrund sind die Gebäude des Caritas-Centrums zu sehen.
Foto: Ursula Katharina Balken

Plus Der Vöhringer Bauausschuss befürwortet neben der Modernisierung des Kindergartens auch einen Anbau. Ein kompletter Neubau würde deutlich mehr kosten.

Kindergartenplätze sind rar geworden. Das ist auch in der Stadt Vöhringen der Fall, die noch vor wenigen Jahren gut aufgestellt war. Bald tut sich was: Im Kindergarten Nord soll ein großer Anbau entstehen.

Millionen Euro sind in jüngster Vergangenheit in Erweiterung und Sanierung von Kindertagesstätten investiert worden. Jetzt will die Stadt rund 2,6 Millionen Euro in die Hand nehmen und den Kindergarten Nord sanieren und erweitern. Im Bau- und Verkehrsausschuss herrschte unisono Zustimmung für das Projekt. Timo Söhner aus dem Bauamt erläuterte die Planung, die der Ausschuss einstimmig absegnete. Jetzt muss der Stadtrat noch sein Okay geben.

Welche Räume im geplanten Anbau im Vöhringer Kindergarten entstehen

Vorausgegangen war eine Standortuntersuchung durch das Büro Tress und Ingenieure. Aufbauend auf diese Analyse wurden in den vergangenen Monaten weitere Ausarbeitungen zu einem möglichen Anbau mit Sanierung des Bestandes des Kindergartens an der Falkenstraße untersucht.

Im geplanten Anbau entsteht demnach Raum für eine zusätzliche Kindergartengruppe, eine Mensa, einen Schlafraum, diverse Nebenräume sowie Sanitäranlagen. Der Bestandskindergarten wird komplett saniert. Der Altbau – rund 50 Jahre alt – wird energetisch wie auch technisch modernisiert. Elektrik, Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen, Bodenbelag, Decken und Wände werden rundum erneuert.

Die Arbeiten werden den laufenden Betrieb im Kindergarten Nord nicht beeinträchtigen

Wie Timo Söhner versicherte, sind Anbau und Bestandskindergarten getrennt zu sehen, sodass die Arbeiten kein Hindernis im laufenden Betrieb darstellen. Für die Dauer der Baumaßnahme kann eine Kindergartengruppe in das zusätzliche Domizil in der Falkenstraße 23 umziehen. Sobald der Anbau fertig ist, können zwei Gruppen in den Neubau einziehen, damit der Bestandskindergarten ebenfalls frei saniert werden kann.

Bürgermeister Michael Neher zeigte sich von der Planung wie auch von der Art, wie der Bau organisatorisch abgewickelt wird, recht angetan. Quer durch die Fraktionen, die sich zur Sitzung im kleinen Saal des Wolfgang-Eychmüller-Hauses eingefunden hatten, herrschte Zustimmung.

Auch die Regierung von Schwaben bevorzugt eine Generalsanierung

Untersucht wurden aber auch die Kosten, wenn ein Neubau fällig würde. Sie liegen bei 3,5 Millionen Euro. Söhner berichtete von Gesprächen mit der Regierung von Schwaben. Um einen Neubau gefördert zu bekommen, müsste über eine Wirtschaftlichkeitsberechnung detailliert dargestellt werden, warum sich ein Neubau gegenüber einer Generalsanierung besser darstellt. Grundsätzlich aber steht die Regierung einer Sanierung des Kindergartens positiver gegenüber als einem Neubau.

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