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Illertissen

08.12.2013

Der Nikolaus besucht die Kinder

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2 Bilder
Einen Tag nach dem offiziellen Feiertag verteilten Nikolaus und Knecht Ruprecht aus insgesamt acht Körben Schokonikoläuse, Lebkuchen, Nüsse, Mandarinen und Äpfel an die vielen wartenden Kinder. Sein Besuch ist schon guter Brauch am zweiten Wochenende des Illertisser Weihnachtsmarktes.
Bild: Regina Langhans

Himmlische Boten und irdische aus Elbogen/Loket verwöhnen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt

Pünktlich zur Dämmerung hatte Samstagabend das Bläserquartett der Stadtkapelle im Rathaus Stellung bezogen, um aus dem Fenster mit Weihnachtsliedern auf die himmlischen Boten aufmerksam zu machen. Der Nikolaus schien es diesmal eilig gehabt zu haben, denn Bürgermeisterin Marita Kaiser hatte ihn bereits im Rathaus angetroffen, noch bevor sich die Kinder zu seinem Empfang vor dem Gebäude versammelt hatten. Das teilte die Rathauschefin denn auch als Erstes mit, nachdem sie die Kinder begrüßt hatte. Gemeinsam mit den Besuchern sang sie „Lasst uns froh und munter sein“, dann öffneten sich ganz langsam die Rathaustore. Der Nikolaus und sein zotteliger Begleiter kamen mit voll beladenen Körben, um an die Wartenden Schokonikoläuse, Lebkuchen, Nüsse, Mandarinen und Äpfel zu verteilen. Insgesamt acht Körbe hatten sie dabei und marschierten am Ende noch über den Schrannenplatz, um auch wirklich jedes Kind zu beschenken.

Der Weihnachtsmarkt mit rund 40 Ständen war ebenso am zweiten Wochenende gut besucht, zumal auf die Kinder weitere Attraktionen wie Sternebasteln mit dem Jugendbüro und eine Weihnachtsgeschichte des Theaters Schlabbergosch warteten.

Unter den rund 40 Ständen waren nach einem Jahr Pause wieder Vertreter von Illertissens Partnerstadt Elbogen/Loket anzutreffen. Angeboten wurden Oblaten in bewährten und neuen Geschmacksrichtungen, wie mit Tiramisu-Füllung, mit Zwetschgenmarmelade gefüllte Kolatschen und heiße Palatschinken. Diese gab es mit der tschechischen Variante von „Nutella“, einer Erdnussmischung, wie Chefkoch Thomas Bauer erklärt.

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Diese Köstlichkeiten waren heuer der Renner unter den Spezialitäten, wie er schmunzelnd verrät. Aber auch dem berühmten Magenbitter „Becherovka“ und der Elbogener Variante „Lok“ wurde gerne zugesprochen. Insgesamt waren sechs Personen aus dem Partnerschaftskomitee aus Tschechien angereist, mit ihrer Vorsitzenden Jana Motliková, Bürgermeister Zdenek Bednar und seinem Stellvertreter Rudolf Flaska.

Sie wechselten sich beim Verkauf ab und stellten einen willkommenen Treffpunkt dar zum Austausch von Nachrichten und Neuigkeiten zwischen den Freunden von hüben und drüben. „Wir hatten ein Jahr mit intensiven Begegnungen“, resümierte die Vorsitzende, die auch ihre Kinder dabei hatte.

Den tschechischen Freunden werden besonders ihr Weißwurstfrühstück beim Frühlingsfest in Loket mit den Illertissern und die mitgebrachten bayerischen Spezialitäten in Erinnerung bleiben.

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