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Altenstadt

24.11.2019

Die CSU Altenstadt setzt auf Bürgermeister Höß

Wolfgang Höß

Geht es nach dem Ortsverband, soll Bürgermeister Wolfgang Höß in eine dritte Amtszeit gehen. Was er erreicht hat – und noch schaffen will.

Es soll seine dritte Amtszeit werden: Bürgermeister Wolfgang Höß wird von der CSU Altenstadt erneut ins Rennen geschickt. Mit großer Mehrheit wurde er als Kandidat für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert. „Ich trete gerne wieder an“, sagte Höß und bedanke sich für das Vertrauen.

Seit dem Jahr 2009 lenkt Höß als Bürgermeister die Geschicke des Marktes Altenstadt. Damals trat er die Nachfolge des verstorbenen Gustav Schlögel an. In diesen zehn Jahren habe sich „viel bewegt“ und es sei „ein guter Weg“, sagte Höß bei der Nominierungsversammlung. Das zeige sich an den Finanzen: Die Schulden seien konsequent abgebaut worden, die Rücklagen hätten auf rund zwei Million erhöht werden können. „Der Markt stand noch nie so solide da“, so Höß. Dabei sei das Großprojekt „Neue Mitte Altenstadt“ gestemmt worden. Hier habe man zu seiner Anfangszeit noch von einem „unlösbarem Baugebiet“ gesprochen. Es sei jedoch gelungen, das Zentrum des Orts mit dem neuen Marktplatz, den Einkaufsmöglichkeiten und dem Seniorendomizil „mit Stil aufzuwerten“. Daneben sei viel Geld in die Feuerwehren investiert worden.

Die neu gegründete Generationenstiftung würde Altenstadt auszeichnen: Sie schaffe unter anderem bezahlbaren Wohnraum für ältere Mitbürger. Höß nannte weitere Punkte, an denen abzulesen sei, dass sich im Markt vieles bewegt habe. Dazu gehörte das Marktplatzfest, das 2020 zum dritten Mal stattfinden soll und durch das „ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl“entstanden sei. Zudem verfüge man über einen funktionierenden Jugendtreff. Höß bezeichnete die Bürgerbeteiligung zum Thema Windkraft als „korrekten Weg“ und lobte das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger.

Doch es gebe auch Herausforderungen: So müsse eine Entwicklungsstrategie zur Verdichtung des Innenraums und für den Verkehr gefunden werden. Auch mit dem Hallenbauprojekt müsse es „jetzt los gehen“.

Im Marktrat sei es gelungen, trotz unterschiedlicher Meinungen „große Entscheidungen mit schließlich großer Mehrheit“ zu fällen und diese dann gemeinsam umzusetzen.

„Die Gemeinde hat sich hervorragend entwickelt“, attestierte denn auch der CSU-Kreisvorsitzende Thorsten Freudenberger. Mit Blick auf den demografischen Wandel handele Altenstadt vorausschauend. Der Bedarf an Pflegeeinrichtungen werde steigen. In den nächsten fünf Jahren werde im Landkreis die Anzahl der über 60-Jährigen um 4500 steigen. Der Verkehr sei auch für den Landkreis ein „Kernthema der Zukunft“. Hier kündigte Freudenberger an: „Der Ausbau der Illertalbahn wird kommen.“ Wenn auch nicht in den kommenden Jahren. Um die Mobilität zu ändern, müssten zudem neue Buskonzepte erstellt, die Angebote verbessert und technische Innovationen genutzt werden.

Die Aufstellungsversammlung der CSU für die Kandidaten zur Marktratswahl soll noch vor Weihnachten stattfinden, war am Rande der Nominierung zu erfahren. 20 Bürger müssen für die Liste gefunden werden: Da der Markt Altenstadt die 5000-Einwohner-Marke überschritten hat, wird sich die Anzahl der Sitze im Ratsgremium erhöhen.

Die Kommunalwahl 2020 wird im Landkreis Neu-Ulm spannend:

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