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Unterroth

11.07.2020

Die Gemeinde Unterroth lässt ihre Bäume überprüfen

Der Gemeinderat Unterroth hat die jährliche Prüfung des örtlichen Baumbestands an eine Firma vergeben. Künftig könnte das anders ablaufen.
Bild: Symbolfoto Christoph Schmidt, dpa

Plus Künftig könnten Bauhofmitarbeiter die Begutachtung des Baumbestands selbst übernehmen. Der Bürgermeister schlägt eine Zusammenarbeit mit Buch vor.

Der Gemeinderat Unterroth hat die jährliche Prüfung des Baumbestands einschließlich der Eintragungen im Baumkataster an eine Firma vergeben. Einstimmig entschieden sich die Räte für den Betrag von 4,75 Euro pro einzelnen Baum beziehungsweise pro Baumgruppe. Bei letzterer würden nicht alle Bäume gleichermaßen geprüft.

Bürgermeister Norbert Poppele informierte, dass 100 bis 120 Stämme auf gemeindlichem Grund zur alljährlichen Begutachtung anstünden. Der Auftrag an die Firma betrifft nur dieses Jahr, zuzüglich der fachgerechten Eintragungen ins Baumkataster. Der Bürgermeister strebt an, diese Arbeit künftig einem Mitarbeiter des Bauhofs zu übertragen, der dafür eine Fortbildung absolvieren soll. Er könnte diesen Dienst womöglich innerhalb der VG Buch übernehmen – in Form einer Kooperation, indem Bauhofleute der Mitgliedskommunen anderweitige Qualifikationen erlangten und mit diesen dann in Unterroth aushelfen würden. „Bürgermeister Markus Wöhrle zeigt sich dafür offen“, sagte Poppele. Die Gesamtkosten für die jetzige Maßnahme beziffert Poppele auf 1200 bis 1500 Euro. Wobei das Fällen oder Ausschneiden in unkomplizierten Situationen der örtliche Bauhof übernehme, lediglich bei besonderen Sicherheitsvorkehrungen wie Straßenabsperrungen werde eine Firma beauftragt, fügte er hinzu.

Der Obst- und Gartenbauverein Unterroth erhält einen Zuschuss

Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte außerdem, die vom Landkreis gewährte Corona-Soforthilfe für örtliche Vereine in Form von einem Euro pro Einwohner um dieselbe Höhe aufzustocken. Somit kommen 2100 Euro zusammen. Poppele will dazu die Vereinsvertreter kontaktieren, die ihre finanziellen Einbußen darstellen müssten. Ende Juli soll darüber entschieden werden. Sein Einvernehmen erteilte das Gremium auch in Sachen Finanzzuschuss für die Pflege der drei gemeindlichen Biotope vergangenen Herbst durch den Obst- und Gartenbauverein. Diesmal wurde eine Maschine zum Ausbaggern gebraucht, wofür es einen staatlichen Zuschuss von etwa 4000 Euro gab. Die auf den Verein entfallenden Restkosten von etwa 2000 Euro übernimmt die Kommune.

Nichts einzuwenden hatte der Gemeinderat dagegen, dass die Theatergruppe Unterroth das Gemeindewappen in ihren Anliegen verwendet. Zudem erhielt der Dorfladen „Bianca’s Lädele“ die Genehmigung zu einer Nutzungsänderung, um in der Café-Ecke Tische und Stühle für acht bis zehn Personen aufstellen zu dürfen.

Zuletzt einigten sich die Gemeinderäte darauf, den bislang zwischen Sommer und Winter variierenden Sitzungsbeginn einheitlich auf 19.30 Uhr zu verlegen.

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