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29.07.2010

Drei neue Wohngebiete möglich

Das Webereigelände in Senden könnte eines der nächsten Wohnbaugebiete werden. Foto: rfu
Bild: rfu

Senden Bis 2025 soll er nun wieder die Weiterentwicklung der Stadt Senden begleiten - der neue Flächennutzungsplan, der jetzt entscheidungsreif ist. Die Stadträte und die Planer haben es sich bei der Fortschreibung des Arbeitspapiers nicht einfach gemacht, in mehreren Sitzungen und Vorstellungen darüber beraten.

Zuletzt in der Klausurtagung, bei der noch die letzten Hürden genommen wurden. Abgestimmt hat der Bauausschuss aber noch nicht - CSU-Fraktionschef Walter Wörtz beantragte eine Vertagung bis nach der Sommerpause. Schließlich handelt es sich bei den Unterlagen zum Plan um einen Wälzer von rund vier Zentimetern Dicke. Den durchzuarbeiten, das braucht noch etwas Zeit. Da gab ihm auch der Bürgermeister Recht. Grundsätzlich will die Stadt sich zwar weiter entwickeln, große neue Gewerbeflächen aber soll es künftig keine mehr in Senden geben. Lediglich Ortsabrundungen und diverse neue Wohngebiete, die der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung Rechnung tragen. Dazu nannten die Planer die Untere Au (bisher Außenbereich), die Weberei und den Krautgarten in Hittistetten.

Ökologie wichtig

Wohin geht die Reise? Auf alle Fälle will Senden auch in den kommenden 15 Jahren eine junge Stadt mit Freizeitwert bleiben, die besonderen Wert auf Ökologie und noch mehr Durchgrünung legt und junge Familien anziehen möchte. Deshalb begleitet den Flächennutzungsplan auch stets ein integrierter Landschaftsplan. Alles zusammen wird nach der endgültigen Beschlussfassung des Stadtrates im September mehrfach öffentlich ausgelegt werden. Es ist ein aufwendiges Verfahren.

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Ein Flächennutzungsplan weist die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung aus. Er orientiert sich an den voraussichtlichen Bedürfnissen der Gemeinde in Grundzügen. Zuletzt war der Flächennutzungsplan der Stadt Senden, der aus dem Jahr 1980 stammt, 2007 aktualisiert worden. Seither hat sich freilich vieles geändert.

Auch das Thema Verkehr inklusive Lärmschutz spielt eine zentrale Rolle. Ebenfalls trugen die Planer der anstehenden Reaktivierung der Bahnlinie Senden-Weißenhorn Rechnung bei der Bewertung von Flächen.

Die Halde bezeichneten die Experten als entscheidendes Gelände für die innerstädtische Entwicklung. Begriffe wie Durchgrünung, Verdichtung unter ökologischen Gesichtspunkten und umweltbewusste Verkehrsentwicklungen ergänzten den Vortrag. Ebenfalls sollten gute landwirtschaftliche Standorte erhalten werden. Auch der Denkmalschutz brachte neue Impulse. Das Thema Ostumfahrung bleibt weiter aktuell - wenngleich die Trassenfrage weiter unklar ist. (ast)

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