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Osterberg

15.01.2020

Es gibt eine „Offene Liste“ in Osterberg

Die Gemeinderatskandidaten des CSU-Ortsverbands Osterberg für die im März stattfindende Kommunalwahl.
Bild: Armin Schmid

Was sich die CSU-Mitglieder in Osterberg von einer "Offenen Liste" versprechen und was Bürgermeisterkandidat Berrer plant.

Der CSU-Ortsverband Osterberg hat während einer gut besuchten Nominierungsversammlung in der Osterberger Turnhalle insgesamt acht Gemeinderatskandidaten nominiert. Wolfgang Berrens wurde vom CSU-Ortsverband bereits Ende des vergangenen Jahres als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Während der Nominierungsversammlung stellte sich Berrens auch für die Liste der Gemeinderatsbewerber zur Verfügung.

Der CSU-Ortsvorsitzende Georg Deil machte zu Beginn deutlich, dass sich die Freie Wählergemeinschaft dieses Mal nicht engagieren werde und dass sich die CSU daher zur Nominierung einer „Offenen Liste“ entschlossen hat. Nach einstimmigem Votum der CSU-Mitglieder wurde beschlossen, dass auch Osterberger Bürger, die nicht Mitglied der CSU sind, auf der „Offenen Liste“ kandidieren können.

Osterberg: Bürgermeisterkandidat Berrens auch auf Liste für Gemeinderat

Bevor die eigentliche Nominierungswahl begann, wurde per Mitgliedervotum festgelegt, dass Wolfgang Berrens die CSU-Liste der Gemeinderatsbewerber anführen wird. Berrens machte deutlich, dass er im Gemeinderat in der Opposition weiterarbeiten möchte, falls er nur in das Gremium gewählt wird und es gleichzeitig mit der Wahl zum Bürgermeister nicht klappen sollte. Berrens folgen Alexander Hruschka, der dem Osterberger Ratsgremium seit 2008 angehört und seit 2014 als Zweiter Bürgermeister tätig ist, sowie Elias Bauer und Henning von Sethe.

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Der Wahlleiter, Nersingens Bürgermeister Erich Winkler, meinte nach der Kandidatensuche, dass die Frauenquote gering ausgefallen sei. Mit Lucie Weh hatte sich nur eine einzige Frau aufstellen lassen, die dafür bereits über ausreichend kommunale Gemeinderatserfahrung verfügt. Die Osterbergerin war bereits zweimal beziehungsweise insgesamt mehr als zehn Jahre im Gemeinderat aktiv.

Berrens hat einen Gegenkandidaten

Als Gemeinderatsmitglied will sich auch Thomas Hutzelmann engagieren. Der Patentanwalt ist seit 1998 Besitzer des Osterberger Schlosses. Hutzelmann meinte, dass ihm bewusst sei, dass er dafür in der Kritik stehe, das Osterberger Schloss in der Vergangenheit nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Sein Ziel sei es, Osterberg und den Ausbau der Oberrother Straße voranzubringen und den Ort lebenswert zu erhalten. Auf der Gemeinderatsliste folgt ihm Georg Weirather. Zur Wiederwahl stellt sich auch Gemeinderat Karl Kürner, der als Nachrücker erst vor kurzem ins Gremium eingezogen war.

Berrens hat auch einen Gegenkandidaten. Der Bürgerblock Weiler nominierte Martin Werner als ihren Bewerber ums Bürgermeisteramt.

Einen Bericht zur Nominierungsversammlung des Bürgerblocks Weiler finden Sie hier:

Martin Werner will Bürgermeister in Osterberg werden

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