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Buch

01.08.2020

Ferienspaß: Die Zimmerer bekommen in Buch junge Konkurrenz

Je größer das selbst konstruierte, mit Spitzdach und Terrasse ausgestattete Haus wurde, desto zielstrebiger waren die kleinen Baumeister am Werk.
Bild: Claudia Bader

Während Arbeiter das Dach der Rothtalhalle sanieren, bauen die Kinder beim "Ferienspaß" in Buch ihre eigene Hütte.

Schon von Weitem hört man ein kräftiges Sägen und lautstarkes Hämmern. Es stammt aber nicht von den Arbeitern, die derzeit das Dach der Rothtalhalle instandsetzen, sondern vom Schulgelände. Obwohl die Sommerferien schon begonnen haben, herrscht dort noch eine ganze Woche lang reges Treiben. Beim traditionell vom Kreisjugendring Neu-Ulm organisierten Ferienspaß bieten 18 jugendliche Betreuer den teilnehmenden Mädchen und Buben aus Buch und seinen Ortsteilen sowie aus Oberroth und Unterroth ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Aufgrund der Corona-Sicherheitsvorschriften konnte heuer im Vergleich mit den Vorjahren nur etwa die Hälfte der Teilnehmer dabei sein. Die 76 Kids im Alter von sechs bis 13 Jahren ließen sich trotz der Einschränkungen den Spaß nicht verderben. „Es ist fast so wie jedes Jahr abgelaufen“, sagt Annika Koch vom Betreuerteam. Da die Kinder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bereits von der Schule gewöhnt sind, bildete es auch beim Ferienspaß scheinbar kein Problem für sie. Ganz selbstverständlich betraten sie das Gelände nur mit Masken. Diese durften beim Spielen oder Basteln in Gruppen zwar abgenommen, mussten beim Wechseln zwischen den einzelnen Stationen oder dem Gang zu den Toiletten aber wieder getragen werden. Gemäß der Corona-Regelung durfte heuer in der Schulküche kein Imbiss für die Teilnehmer zubereitet werden. Aber Getränke und Eis waren bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr gefragt. Und wem die mitgebrachte Brotzeit nicht reichte, der konnte am Lagerfeuer aus Brezenteig leckeres Stockbrot braten.

Täglich wechselten die in Gruppen aufgeteilten Mädchen und Buben zwischen sieben Aktionen, bei denen sie auch ihre eigene Kreativität entfalten konnten. Zum Beispiel beim Basteln von Rasseln aus Plastikbechern und Reis. „Damit können wir ein kleines Konzert veranstalten“, haben sich Leni und Stella vorgenommen. Dominik, Raphael und Fabian formten Salzteig zu Flaggen, die sie dann bemalten, zum Beispiel mit den deutschen oder anderen Landesfarben. Auch das Gestalten von Luftballontieren, Mosaiken auf Betonplatten, das Basteln von Anhängern, Buttons oder Wimpelketten sowie die Schmuckwerkstatt kamen bei den Kindern bestens an. Wer sich lieber sportlich austoben wollte, konnte das in der Turnhalle bei einer Bewegungs-Knaxiade tun. Aber auch bei der Schnitzeljagd durch Buch mit anschließendem Picknick war Action angesagt.

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Buben und Mädchen waren mit sichtlicher Begeisterung auf dem Bauspielplatz im Einsatz. Da wurde eifrig gehämmert und gesägt. Je größer das selbst konstruierte, mit Spitzdach und Terrasse ausgestattete Haus wurde, desto zielstrebiger waren die kleinen Baumeister am Werk. „Das ist eine richtig coole Hütte!“, schwärmte der neunjährige Mika.

Lesen Sie außerdem: Bunter Ferienspaß in Illertissen: Tanzen, Turnen, T-Shirts batiken

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