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Illertissen
29.11.2019

Lesung: Kuriose Geschichten aus dem Leben eines Feuerwehrmanns

Willi Schmid aus Illertissen ist unter die Autoren gegangen und hat Anekdoten unter anderem aus seinen Erfahrungen als IZ-Reporter veröffentlicht.
Foto: Regina Langhans

Feuerwehrmann und Reporter Willi Schmid hat kuriose Geschichten in und um Illertissen in einem Buch festgehalten. Bei der Lesung bringen sie die Zuhörer zum Schmunzeln.

Willi Schmid aus Illertissen, Feuerwehrsprecher und rasender Reporter für unsere Zeitung lässt nichts anbrennen – auch nicht als frisch gebackener Autor. Der 67-jährige pensionierte Lehrer hat jetzt einen amüsant zu lesenden Band aus spektakulären wie legendären Anekdoten aus der Region veröffentlicht. Zur Buchvorstellung im Pfarrsaal in St. Martin in Illertissen hatten sich gut 160 Besucher eingefunden und den literarisch-musikalischen Abend mit viel schwäbischer Tradition genossen.

Nahezu brandaktuell – um im Bild zu bleiben – bekamen die Besucher im Illertisser Pfarrsaal etwa über die ungewöhnliche Generalprobe des Kammerorchesters von St. Martin in der Kollegsaula zu hören. Denn „con fuoco“, also „feurig“, sollten die Streicher Dvoraks Musik vortragen. Doch plötzlich ertönte die Sirene für Feueralarm dazwischen: Das Orchester verließ den Saal und probte kurzerhand im Freien weiter. Währenddessen kümmerte sich ein Großaufgebot an Rettungskräften unter Einsatz der neuen Drehleiter um den Schwelbrand im Bühnenkeller. Klar, dass der Feuerwehrexperte in seiner Erzählung die nicht zu verkennende Ironie an der Situation verbal wie fachlich auszubreiten wusste.

Landrat, Leberkäs und Löschwasser

Schmid hat seine erlebten, teils auch vom Vater gehörten Geschichten unterteilt in Kapitel über die Feuerwehr, Schulzeit, Epoche des Wirtschaftswunders, den Fußball sowie seine Zeitungs- und Fotografenarbeit. Dem Leser eröffnen sich teils persönliche teils bebilderte Einblicke in die Zeitgeschichte. Seien es Besuche der Kollegsschüler – darunter auch Schmid – im Mädcheninternat Ochsenhausen anlässlich des gemeinsamen Tanzkurses. Oder: Eine frühe Form von „Psychosozialer Notversorgung“ (PSNV), wie Schmid das gemeinsame Vesper nach Feuerwehreinsätzen nennt. Denn die hätten nicht immer ein gutes Ende gehabt. So heißt eine der Erzählungen in seinem Buch „Brand, Brotzeit, Freibier“, eine andere „Landrat, Leberkäs und Löschwasser“.

Unter den Gästen befand sich auch Landrat Thorsten Freudenberger, der das Buch als gelungene Sammlung dessen bezeichnete, was ehrenamtlich engagierte Menschen alles leisteten. Verleger Christoph Konrad unterstrich, wie sehr ihm die Idee einer Veröffentlichung der Erlebnisse gefallen habe. Schmid selbst – der bei allen möglichen Einsätzen anzutreffen ist, sagt, die kuriosen Geschichten hätten sich mit der Zeit einfach angesammelt. In der Familie wurde er immer wieder ermahnt, sie endlich aufzuschreiben. „Nun habe ich es für meine Enkel getan“, so Schmid.

Es ist sein erstes Buch und als bekennender Schwabe hat er daraus, teils im original Illertisser Umgangston, vorgelesen. Bei Spezialausdrücken lieferte er vorsichtshalber die Übersetzung mit: „Gretta“ heiße „Korb“, der Wedel einer Katze sei ihr Schwanz. Der Lesung gaben die Schwäbischen Wirtshausmusikanten einen passenden Rahmen.

Hinweis „Das Tanklöschfeuerzeug“ ist im Anton H. Konrad Verlag erschienen mit der Nummer ISBN 978-3-87437-591-7

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