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Kandidaten

10.09.2019

Junge Bellenberger wollen in die Politik

In Bellenberg stehen die CSU-Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 fest. Als Bürgermeisterkandidatin geht Susanne Schewetzky ins Rennen.
Bild: Regina Langhans

Der CSU-Ortsverband prescht mit Bewerbern für die Kommunalwahl 2020 voran. Vorher soll die erkrankte Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller zurückkommen

Kommunalpolitik pur für die Basis in Bellenberg: Wie berichtet, hat die Ortsgruppe der CSU unter ihrem Vorsitzenden Peter Gluche mit Susanne Schewetzky ihre Bürgermeisterkandidatin gewählt. Danach legten sie sich ebenso einstimmig auf die 16 möglichen Gemeinderatskandidaten und einen Ersatzkandidaten fest.

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Die Bewerberliste zeigte, dass mit Abdo de Basso, Dietmar Jäckle und Harald Daiber drei Gemeinderäte aus dem bisherigen Gremium wieder antreten. Zu ihnen gesellt sich eine bunte Auswahl jüngerer Bewerber aus verschiedenen Berufssparten: Auf dem ersten Listenplatz steht Peter Gluche, 51 Jahre alt, gefolgt von Juliane Frank, 23 Jahre. weitere Bewerber sind Benjamin Windirsch (38), Markus Schaich (45), Romy Hoffmann-Henze (29), Dieter Heidl (53), Andreas Parschan (44), Martina Sailer (53), Jürgen Rapp (28), Lothar Raschke (63), Daniela Müller (31), Philip Mayer (37) und Achim Öfner (47). Als Ersatzkandidat wurde Matthias Knott gewählt. Zusammen mit der 42-jährigen Schewetzky, die bislang Bürgermeisterin von Kettershausen sowie Kulturreferentin der Stadt Illertissen ist, werde das künftige Ratsgremium wohl um einiges jünger ausfallen, sagte der CSU-Kreisvorsitzende Thorsten Freudenberger. Im Rückblick auf eigene politische Anfänge, die in Zusammenhang mit dem damals neu gegründeten Ortsverband Bellenberg stehen, ermunterte er die Kandidaten: „Kommunalpolitik bedeutet, aktiv für die Leute im Ort etwas zu tun.“

Ortsvorsitzender Gluche schloss sich dessen Worten an und verwies auf die jungen Mitglieder der Bellenberger Ortsgruppe – 69 insgesamt. So seien mit der 23-jährigen Juliane Frank und der 31-jährigen Daniela Müller junge Mitglieder in den Kreisvorstand gewählt worden. Die Kandidaten selbst gaben sich positiv und bescheinigten ihrem Ort eine gute Lage und Infrastruktur, die sie künftig gerne mitgestalten wollen. Dritter Bürgermeister Norbert Frank sagte anerkennend: „Mit unseren Bewerberinnen haben wir die Frauenquote längst erfüllt.“ Als amtierender Gemeinderat trug Dietmar Jäckle auch Grußworte der erkrankten Ersten Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller vor. Sie befürworte die Wahl Schewetzkys, die sie als Kollegin von Kettershausen schätze. Jäckle stellte ihre Rückkehr in Aussicht, bevor ihre Amtszeit offiziell zu Ende gehe.

Johann Deil, Kreisvorsitzender der Jungen Union, hatte zügig durch den Abend geführt, an dem 20 Gäste miterleben konnten, wie sich 25 Mitglieder und interessierte Kandidaten um einen Sitz im künftigen Gemeinderat bemühten. Die CSU ist die erste Gruppierung im Landkreis, die ihre Kandidaten für Bürgermeisteramt und Gemeinderat gewählt und bekannt gegeben hat.

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