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Illertissen

09.04.2015

Keine Gedanken an die Rente

Ein Stößchen auf das Geburtstagskind: Stadtrats- und Fraktionskollegen gratulierten Illertissens Zweiter Bürgermeisterin Gabriele Weikmann-Kristen (Mitte) gestern zu ihrem 60. Geburtstag.
Bild: Madeleine Schuster

Aufhören kommt für Gabriele Weikmann-Kristen auch mit 60 nicht in Frage. Freunde und Kollegen gratulieren.

Mit 60 langsam ans Aufhören denken? Gabriele Weikmann-Kristen lacht. „Nein, an den Ruhestand denke ich jetzt noch lange nicht“, sagt sie dann. Auch für die kommenden Jahre hat sich Illertissens Zweite Bürgermeisterin im Stadtrat einiges vorgenommen. Straßen müssen saniert, Radwege neu gepflastert, soziale Projekte angestoßen und am Laufen gehalten werden. Dazu kommen Sitzungen, Jahresversammlungen, Termine und Verpflichtungen. Zeit zum Durchschnaufen bleibe da kaum. Umso mehr genieße sie deshalb die freie Zeit an ihrem Geburtstag.

Zu ihrem 60. hat sich Weikmann-Kristen gestern einen Tag frei genommen – sowohl von ihren Aufgaben als Geschäftsführerin ihrer Firma, als auch von ihrem Amt als Zweite Bürgermeisterin. „Der Tag ist ausschließlich zum Genießen da“, sagt sie. Familie, Freunde und Kollegen: „Unser Haus ist für alle geöffnet.“ Kein Wunder also, dass auch die Kollegen vom Illertisser Stadtrat vorbeischauen, um zu gratulieren. Mit einem Gläschen Sekt wird auf die gute Zusammenarbeit angestoßen – in der Vergangenheit als auch in der Zukunft.

Seit vielen Jahren schon ist Weikmann-Kristen im Illertisser Stadtrat vertreten. Sechs Jahre lang war sie Dritte Bürgermeisterin der Stadt, seit den Wahlen im vergangenen Jahr rückte sie an die Position der Zweiten Bürgermeisterin. Verändert habe sich seitdem aber nicht viel. „Klar, ein paar Termine und Verpflichtungen sind schon dazugekommen“, sagt sie. Dennoch komme sie diesen Aufgaben gerne nach.

Doch auch wenn jetzt noch nicht ans Aufhören gedacht wird – ein paar Pläne und Ideen für die Zeit nach Politik und Arbeit schwirren Weikmann-Kristen bereits im Kopf herum. „Vielleicht finde ich dann wieder Zeit, mich dem Theaterspielen zu widmen“, sagt sie. Auch das Singen soll nicht zu kurz kommen. Und selbstverständlich nicht das, was die dreifache Mutter als ihr höchstes Glück bezeichnet: „Meine Kinder.“ (mash)

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