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Kettershausen

06.12.2019

Kettershauser Bürgermeisterkandidat erhält viel Zuspruch

Das Bild zeigt die Bewerber der Freien Wählergemeinschaft Kettershausen für den Gemeinderat zusammen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Markus Koneberg (sitzend, Zweiter von rechts).
Bild: Zita Schmid

Wer für die Freie Wählergemeinschaft Kettershausen bei den Kommunalwahlen antritt.

Mit großer Mehrheit hat die Freie Wählergemeinschaft Kettershausen den aktuellen Zweiten Bürgermeister, Markus Koneberg, zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominiert. Ebenfalls auf viel Zustimmung stieß bei der Versammlung im Gasthof Köhler in Bebenhausen die Liste mit fünf Frauen und zehn Männern, die sich für Sitze im Gemeinderat bewerben.

Er wolle die Herausforderungen der Zukunft anpacken, sagte Koneberg. Dabei setze er auf die „vereinten Kräfte“ von Gemeinderat, Vereinen und Bürgern, um sich gemeinsam Ziele zu setzen und für diese zu arbeiten. Koneberg ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Grundschulalter. Er promovierte in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und leitet seit zwei Jahren das Bildungszentrum Unterallgäu. Themen wie Wasser, Infrastruktur, Vitalitätscheck und die Schaffung von Wohnraum bezeichnete Koneberg als wichtige Aufgaben der Zukunft.

Die Positionierung als Naturgemeinde habe Kettershausen in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit beschert, befand Koneberg. Zu dieser Ausrichtung wolle er auch weiterhin stehen. Er ergänzte, dass die Ansiedelung von Gewerbe als weitere Aufgabe nicht im Gegensatz zum Naturgemeinde-Ansatz stünde. Vielmehr gelte es hierbei, passende Rahmenbedingungen zu schaffen. Koneberg kann mit Rückenwind in den Wahlkampf starten: 65 der 71 Wahlberechtigten stimmten für den Bürgermeisterkandidaten.

Kettershauser Bürgermeisterkandidat erhält viel Zuspruch

Konrad Braunmiller, der die Versammlung leitete, erklärte, dass im Vorfeld in Ortsversammlungen die Reihenfolge der Gemeinderatskandidaten auf der Liste ermittelt worden ist. Auf ein ausgewogenes Verhältnis der Ortsteile sei dabei geachtet worden – wobei in Zaiertshofen kein Bewerber gefunden werden konnte. 63 Wahlberechtigte stimmten mit großer Mehrheit für die vorbereitete Listenaufstellung. Es gab sechs Namensstreichung, die aber keinen Einfluss auf die Rangfolge hatten. Folgende Personen treten an: Marina Göppel, Johann Neuhäusler, Fabian Pippis, Susanne Rieder, Matthias Göppel, Claudia Pfaller, Karl Winkler, Clemens Winter, Roland Knoll, Verena Winter, Sebastian Rehder, Christoph Fuchs, Manfred Kaiser, Sandra Dreier und Michael Markthaler (junior). Die Kandidaten sind zwischen 28 und 64 Jahre alt. Mit Clemens Winter und Verena Winter stehen zwei amtierende Ratsmitglieder auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft Kettershausen. Wie berichtet, führt Julia Faulhaber, seit 2014 Gemeinderätin, die Liste der Freien Wählervereinigung Tafertshofen an. Diese Liste umfasst drei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 35 und 54 Jahre. Somit sind es drei amtierende Räte, die sich wieder zur Wahl stellen.

Wenn die Bürger am 15. März 2020 zur Wahlurne schreiten, können sie – nach jetzigem Stand – aus 20 Kandidaten wählen, um die zwölf Sitze im Gemeinderat zu besetzen. Für das Amt des Ersten Bürgermeisters gibt es aktuell keinen Gegenkandidaten.

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