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15.01.2020

Klosterbeurer rücken aus zu 27 Einsätzen

Feuerwehr zieht Bilanz und übt Kritik an Fehlalarmen

2019 ist die Klosterbeurer Feuerwehr zu 27 Einsätzen und damit mehr als im Vorjahr gerufen worden. In seiner Jahresbilanz sagte Kommandant Robert Sigg, dass die Dienstleistenden insgesamt 399 Stunden im Einsatz waren. Die Einsatzzeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel.

Sigg listete die Einsätze, von denen nur sieben im Ortsgebiet von Klosterbeuren stattfanden, detailliert auf. Sie reichten von zwölf Brandeinsätzen bis hin zu technischen Hilfeleistungen. So stand beispielsweise ein Bauernhof in Flammen; Keller, Garagen und ein Dachstuhl brannten. Doch auch zu Verkehrsunfällen, Absperrdiensten und zur Beseitigung von Ölspuren wurde die Klosterbeurer Wehr gerufen. Eine Besonderheit dürfte die Sicherung und Bergung der abgeknickten Maibaumspitze gewesen sein (wir berichteten). Bei sechs Einsätzen war zudem nur die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) gefragt, etwa bei einem Gasaustritt in Boos. Sauer stießen Sigg „mehrere Fehlalarme und drei mutwillige Alarme“ auf. Die gesamte Einsatzarbeit wurde von 41 aktiven Feuerwehrleuten, darunter vier Frauen, gemeistert. Dass im Ernstfall alles problemlos vonstattengeht, dazu tragen regelmäßige Übungen bei, zum Beispiel in den Bereichen Funk und Fahrzeugkunde. Vor dem Abbruch des Gebäudes im Bereich der Alten Schule wurden dort mehrere Projektübungen durchgeführt.

Hinzu kamen Gemeinschaftsübungen mit Nachbarwehren und eine Katastrophenschutzübung des Landkreises. Auch überörtliche Fortbildungen wurden besucht, was sich nicht zuletzt bei Leistungsprüfungen positiv bemerkbar macht. Die Atemschutzgruppe absolvierte die jährlichen Pflichtübungen.

Bürgermeister Otto Göppel betonte den Stellenwert der Wehr. Das unterstrich Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel, der bei seinem „Heimspiel“ auf feuerwehrtechnische Neuigkeiten einging. (fs)

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