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Illertissen

04.11.2017

Kolleg in Illertissen: Landkreis will bei Neubau helfen

Für das Kolleg der Schulbrüder ist ein Neubau geplant.
Bild: Franziska Wolfinger

Der geplante Neubau des Kollegs der Schulbrüder und die Generalsanierung der Realschule kosten mehr als 40 Millionen Euro. Bis die Bagger anrollen wird, wird es aber noch dauern.

Der geplante Neubau des Kollegs der Schulbrüder und die Generalsanierung der Johannes-von-La-Salle-Realschule in Illertissen werden finanziell zwei dicke Brocken. Beide Bauvorhaben zusammen kosten geschätzt mehr als 40 Millionen Euro. Diese Zahlen wurden nun im Schul-, Kultur-, Sport- und Stiftungsausschuss des Kreistags präsentiert. Landrat Thorsten Freudenberger ( CSU) sicherte die Unterstützung des Landkreises zu: „Wir werden uns natürlich nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern unseren Beitrag leisten“, sagte er in der Sitzung am Freitag. In welcher Höhe sich der Kreis beteiligen wird, ist aber noch völlig unklar. „Die Regierung von Schwaben wird sagen, ob ein Neubau geht oder nicht“, sagte Freudenberger. Davon hängt auch ab, was der Kreis macht.

Das Schulwerk der Diözese Augsburg soll sich zunächst um die Einholung und Genehmigung der Raumprogramme kümmern. Auf dieser Basis will die Stadt Illertissen dann eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, die die Wirtschaftlichkeit eines Neubaus nachweist. Nur so können Fördermittel locker gemacht werden. Die vom Architekturbüro Gruoner & Partner vorgelegte Planungsvariante für den Neubau des Kollegs geht von geschätzten Kosten in Höhe von 33,4 Millionen Euro aus. Die Sanierung der Realschule kostet bis zu 8,1 Millionen Euro.

Jürgen Bischof (Freie Wähler) zeigte sich irritiert darüber, dass die Stadt Illertissen bereits Pläne vorliegen habe, bevor der Landkreis informiert werde. Thorsten Freudenberger erwiderte, dass die Stadt Eigentümerin der Gebäude sei und daher damit machen könne, was sie will. Es gebe auch noch keine fertigen Pläne, sondern nur Skizzen. Selbstverständlich stünden der Landkreis und die Stadt in ständigem Austausch. „Das sind anfängliche Schritte. Bis gebaut wird, dauert es schon noch.“ Diese Sicht teilte Wolfgang Ostermann (SPD): „Ziel war, dass man den Stein ins Rollen bringt, um zu sehen, wohin der Weg geht.“

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