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17.12.2010

Leerrohre bislang noch leere Versprechungen

Glasfaser fürs schnelle Internet: Die neue Trasse der Leerrohrstrecke von Weiler zur Staatsstraße 2031 ans bestehende Rohrsystem liegt mehrere Meter nördlich der Verbindungsstraße nach Kellmünz, wie an der roten Linie zu erkennen ist. Grafik: zg

Das Verlegen der Leerrohre für den schnelleren Internetanschluss in Osterberg und Weiler muss auf besseres Wetter warten, informierte Gemeinderat Alexander Hruschka seine Kollegen. Aber noch könne der Zeitrahmen eingehalten werden.

Weil es günstiger komme, für die Arbeiten in Osterberg und Weiler nur einmal die Baustelle einzurichten, befänden sich jetzt beide Ortsteile in der Warteschleife. Obwohl der Anschluss Osterbergs von Babenhausen über die Staatsstraße 2020 ein anderes Bauvorhaben ist und mit dem Anschluss von Oberroth verknüpft ist, Weiler dagegen von Kellmünz aus über die Staatsstraße 2031 versorgt wird. Während für Osterberg nur die Strecke vom Pumphäuschen bis zum Ortsbeginn entlang der Babenhauser Straße verlegt werden muss, ist die Trasse von Kellmünz nach Weiler länger und musste sogar verändert werden. Sie führt von der Staatsstraße 2031 über Feldwege nördlich der Staatsstraße 2017 zum Hof der Familie Schlecker und von dort als Abzweigung zum Birkenweg.

Baufirma will höhere Preise ansetzen

Obwohl es der Firma offengelassen wurde, inwieweit sie in offener Bauweise oder im Spühlbohrverfahren vorgehe, will sie zwischenzeitlich höhere Preise geltend machen, da bei den Bauarbeiten plötzlich mit größeren Schwierigkeiten gerechnet werde. "Tatsache ist", so Hruschka, "dass die ursprüngliche Trassenplanung neben der Staatsstraße 2017 fallen gelassen wurde." Es gebe zu viele geteerte Wegeinmündungen und nicht genau verzeichnete Rohrleitungen im Erdboden, die einen größeren Arbeitsaufwand erforderten, als es bei entsprechenden, bislang nicht verbauten Feldwegen der Fall sei. "Ursprünglich war die Strecke der Leerrohre für Weiler 2127 Meter lang", so der Breitbandpate, und jetzt misst sie 2176 Meter, wobei auf den Feldwegen vermutlich leichter voranzukommen ist." Er könne sich nicht vorstellen, dass dadurch wesentlich höhere Baukosten anfallen sollten.

Verlegt werden im Übrigen zwei Leitungen, welche für späteres Nachrüsten erforderlich seien, habe die Telekom mitgeteilt. "Noch sind wir im Zeitplan", sagt Hruschka. Dennoch werde der Beginn herbeigesehnt.

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