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Beschluss

28.04.2015

Mehr Gewerbefläche

Gemeinderat stimmt Bebauungsplan für den zweiten Abschnitt des Gebiets zu

Für die Grundstücke des Gewerbegebietes Buch Nordwest gibt es eine rege Nachfrage. Der Bucher Gemeinderat hat nun die Aufstellung des Bebauungsplans für den zweiten Bauabschnitt und einen Teil des ersten Abschnitts beschlossen. Zugelassen sind Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die die Bewohner im Westen nicht wesentlich stören, heißt es in der Sitzungsvorlage. Entstehen soll unter anderen ein DHL-Zustell-Stützpunkt und weitere kleinere Gewerbegrundstücke.

Da keiner der Interessenten die zunächst vorgesehene maximal zulässige Bauhöhe von zwölf Metern benötigt, einigte sich der Gemeinderat darauf, die Höhe auf neun Meter zu senken. Gemeinderat Hermann Karg ( CSU) verwies darauf, dass im Gemeinderat bereits in früheren Jahren eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, falls ein Betrieb mehr Höhe benötigt.

Wie aus dem Vorentwurf für den Bebauungsplan des Planungsbüros Zint hervorgeht, wird das Gebiet über die Gewerbestraße erschlossen, die eine 6,5 Meter breite Fahrbahn hat. Auf der östlichen Seite der Straße ist ein 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg vorgesehen. Die geplante interne Erschließungsstraße soll bis zu einer Wendeschleife samt Parkmöglichkeiten 10,5 Meter breit sein (6,5 Meter Fahrbahn, 2,5 Meter Parkierungsstreifen und 1,5 Meter für einen einseitigen Gehweg). Sie mündet im Westen in die Gewerbestraße. Eine Querungshilfe soll dafür sorgen, dass Fußgänger die Einmündungsbereiche sicher überqueren können. Die Verbindung zu dem östlich verlaufenden Geh- und Radweg wird über eine Verlängerung des Erschließungsastes hergestellt. In diesem Bereich verbreitert sich der Geh- und Radweg auf drei Meter. Um die Wasserversorgung und die Schmutzwasserentsorgung zu sichern, werden die bestehenden Hauptleitungen erweitert. Das anfallende Schmutzwasser kommt in die Kläranlage. Für die Stromversorgung können neue Trafostationen gebaut werden. Welche und wie viele das sind und wo sie entstehen, kann erst festgelegt werden, wenn bekannt ist, welche Leistungsanforderungen die Betriebe haben.

In dem Gewerbegebiet und seinem näheren Umfeld befinden sich keine Schutzgebiete, heißt es im Umweltbericht. Das Obenhauser Ried und die Muschelbäche im Rothtal sind 700 Meter entfernt und werden durch das Gewerbegebiet nicht beeinträchtigt.

Wie Bürgermeister Roland Biesenberger in der Sitzung berichtete, habe es mittlerweile Gespräche mit Anwohnern gegeben. Die vorgenommenen Einschränkungen zum „nicht störenden Gewerbe“ seien positiv aufgenommen worden.

Gegen die Aufstellung des Bebauungsplans stimmten Gernot Mair und Wolfram Dauner (beide UWG).

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