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10.03.2012

Mehr Platz fürs Osterkonzert

So wie hier das Ulmer Heeresmusikkorps 10 vor zwei Jahren in der Vöhlinhalle gastierte, wird auch die Stadtkapelle Illertissen ihr traditionelles Osterkonzert heuer erstmals in diesem großen Rahmen veranstalten. Mit umfangreichen Vorarbeiten wird die Sporthalle zum Konzertsaal ausgestaltet, dessen Akustik vom damaligen Chef der Ulmer Heeresmusiker hochgelobt wurde.
Bild: wis

Stadtkapelle wechselt in die größere Vöhlinhalle

Illertissen Das Osterkonzert der Stadtkapelle Illertissen am Abend des Ostersonntags stellt seit Jahrzehnten einen festen Termin für Freunde hochwertiger Blasmusik dar. Die TSV-Turnhalle an der Jahnstraße sowie die Festhalle des Kollegs der Schulbrüder waren stets voll besetzt. Nach nunmehr 28 erfolgreichen Auftritten im Kolleg sind sowohl die Bühne als auch der Zuschauerraum zu klein geworden, denn mehr als achtzig Aktive – alle übrigens aus den eigenen Reihen und ohne professionelle Verstärkungen von auswärts – benötigen mit dem gesamten Instrumentarium eines großen sinfonischen Blasorchesters einfach zu viel Raum, als dass noch genügend Plätze für das Publikum übrig bleiben würde.

Erheblicher Aufwand bei der Vorbereitung

Die Verantwortlichen der Stadtkapelle haben sich deshalb heuer zum „Umzug“ in die Vöhlinhalle entschlossen, was zwar einerseits einen erheblichen Aufwand in der Vorbereitung bedeutet, andererseits aber die Gewähr bietet, dass das Konzert sowohl optisch als auch musikalisch einen Genuss für alle Beteiligten bieten wird.

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Es hatten ja bereits in den vergangenen Jahren dort einige Auftritte großer Blasorchester stattgefunden – unter anderem mit dem Polizeiorchester Bayern, dem Ulmer Heeresmusikkorps 10 sowie ein Gemeinschaftskonzert der Stadtkapelle mit dem Musikverein Breitenthal. Jedes Mal waren Musiker und Zuhörer von den hervorragenden räumlichen und akustischen Bedingungen begeistert. So sprach der damalige Chef des Ulmer Heeresmusikkorps, Oberstleutnant Christian Weiper, vor zwei Jahren von einer „feinen Akustik“, in der es sich „hervorragend konzertieren“ lasse. Er sei, so hatte Weiper in einem Interview mit der IZ ausgeführt, geradezu begeistert, wie gut die Sporthalle als Konzertsaal geeignet sei.

Dem Publikum wird damit am Ostersonntag zum einen sinfonische und unterhaltsame Blasmusik vom Feinsten geboten; zum anderen gibt es aber auch noch weitere Neuerungen: Bereits ab 19 Uhr wird die Halle geöffnet sein, damit die Blasmusikfreunde Zeit haben, im Rückraum der Halle eine große Ausstellung zu besichtigen. Hierfür hat Ehrendirigent Rudi Böhm eine Auswahl an Bildern im Großformat zusammengetragen, die interessante Einblicke für alle Freunde der Stadtkapelle ermöglichen. Selbstverständlich wird diese Ausstellung auch während der Konzertpause und nach Ende der Darbietungen noch zur Besichtigung offen stehen.

Das Musikprogramm wird in Kürze eigens vorgestellt. Zum Organisatorischen ist noch zu erwähnen, dass die Konzertbesucher die Parkplätze beim Schul- und Sportzentrum nutzen können und dass auch die Firma Ruku ihre Parkplätze zur Verfügung stellt.

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