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31.01.2011

Mesners Millionen für die Kirchensanierung

Die Qual der Wahl beim Pfarrfamiliennachmittag: Pater Thomas hört sich Vorstellungsgespräche der Bewerberinnen für die Stelle der Haushälterin an. Fotos: lor
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Die Qual der Wahl beim Pfarrfamiliennachmittag: Pater Thomas hört sich Vorstellungsgespräche der Bewerberinnen für die Stelle der Haushälterin an. Fotos: lor

Um jüngsten Mitgliedern der Pfarrfamilie, aber auch Referent Hartinger aus Thannhausen zum Thema Kirchensanierung entgegenzukommen, war aus Osterbergs Pfarrfamilienabend ein Tag geworden. Anschließend ans Sebastiansbruderschaftsfest in der Kirche traf sich die Pfarrfamilie in der Turnhalle zu Mittagessen, Berichten und amüsant auf die Bühne gebrachten Szenen aus dem Kirchenleben.

Allen voran die "Himmelsstürmer", die unter engagierter Anleitung von Doris Käufler und Kindergottesteam ihre Version von Messfeier vorführten. "Halleluja" heißt, Gott ein Kompliment machen, und "Amen", wenn es etwas zu Essen gibt, erfuhr das Publikum. Mit Menschen malen, das geht ganz einfach, demonstrierten Patricia Roe und Theresa Wolf vom Kinderchor "Only Angels" und holten sich prominente Leute auf die Bühne. Für den "Stuhlgang" Pfarrer Martin Jung, der mit Stuhl im Kreis ging, oder das Bild "Überspannte Frau", dazu Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerlinde Pistel mit einem Tuch über ihrem Kopf gespannt.

Frei nach " Bauer sucht Frau" waren die Ministranten Pater Thomas behilflich, eine Haushälterin zu finden. Die Kommunionkinder trugen eindrucksvoll die Geschichte von der Kirchenmaus vor, wie sie von der Bienenwachskerze mit Licht beschenkt wird, indem sich diese dabei verschenkt. Schließlich holte der Jugendchor die Sendung "Wer wird Millionär" auf die Bühne und verhalf Mesner Georg Burkhart zu Millionen, die dieser der Kirchenrenovierung zu spenden versprach. Ebenfalls um die Kerze drehte sich ein nachdenklich machender Gedichtvortrag von Pfarrgemeinderätin Lucie Weh. Darauf war es an Pfarrer Martin Jung, für das ausgesprochen vielseitige Engagement und die gute Zusammenarbeit in Osterberg zu danken.

Riedmiller-Grundstück gehört jetzt der Kirche

Für zwölfmonatiges Engagement im Kirchenjahr bedankte sich auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerlinde Pistel. Sie hat Barbara Käufler im Amt beerbt, die im März zusammen mit Barbara Blechschmied und Sebastian Rogg für die Neuwahlen des Gremiums nicht mehr zur Verfügung gestanden hatte. Erstmals in der Pfarreiengemeinschaft gab's zum Valentinstag einen Segnungsgottesdienst in Altenstadt. Der Osterbasar erwies sich auch vergangenes Jahr optisch wie finanziell als ein Magnet, erklärte Kirchenpfleger Martin Rogg. Das dringende Anliegen in Weiler, Messgewänder und sakrale Gegenstände nicht mehr privat unterbringen zu müssen, ließ sich nicht lösen. Erfolgreich hingegen war die Kirchenstiftung beim Erwerb des Riedmiller-Anwesens als weiteren Zugang, ohne den das alte Pfarrhaus nicht verkauft werden könnte. Hauptaufgabe jedoch ist die kostspielige Sanierung des Kirchendachstuhls sowie der Mauerrisse. Zur Finanzierung wird unter anderem an Haussammlungen gedacht, Spenden in Höhe von insgesamt 2350 Euro sind schon eingegangen, so Rogg. Bessere Nachrichten hatte da Schatzmeister Johannes Käufler zu melden, bezüglich der Einnahmen von 59 248 Euro gegenüber Ausgaben von 53 996 Euro.

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