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Babenhausen

12.05.2019

Nach vier Jahren Pause: Quattro al dente feiern ihr Comeback in Babenhausen

Das Vokalquartett Quattro al dente feierte sein Comeback bei den Babenhauser Kulturtagen.
Bild: Fritz Settele

Die Sänger von Quattro al dente haben sich wiedervereint. In der alten Fuggerschen Remise begeistern sie das Babenhauser Publikum.

Im Rahmen von „Kultur rund ums Schloss“ gab das aus dem Raum Babenhausen stammende Vokalquartett „Quattro al dente“ ein viel bejubeltes Comeback. Nach mehrjähriger Pause haben Sandra Kalischek (Sopran), Marianne Heisig (Alt), Alfred Maucher (Tenor) und Andreas Wildermuth (Bass) nichts von ihrem Können verlernt.

Passend zum Motto der Babenhauser Kulturtage traten die Vier in der alten Remise des Fuggerschlosses auf. Damit konzertierten sie – wie bis zum Jahr 2014 – stets im Anschluss an den historischen Spaziergang von Heimatforscher Dieter Spindler. Und so ließen sie es sich nicht nehmen, ihn auch auf seiner letzten Tour (wir berichteten) zu begleiten. Dabei überraschten sie die Gäste bereits vorher im Ahnensaal, mit der passenden Weise „Wie lieblich schallt’s“. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl an Spindlers Führung half das Quartett, Wartezeiten zu überbrücken und lud zum Kanon-Singen ein.

Vielseitiges Programm: Vom 16. Jahrhundert bis zu den Beatles

Über mehrere Jahrhunderte spannten sie den musikalischen Bogen in der Remise. Mit dem aus dem Italienischen stammenden Lob auf die göttliche Dreieinigkeit „Alta trinita“ aus dem 16. Jahrhundert begannen sie ihren Auftritt. Anschließend ging es der Tageszeit entsprechend mit „Abend wird es werden“, einem Art Sprechgesang, weiter. Nach einem Halt am „Brunnen vor dem Tore“, die liedmäßige Vertonung von Goethes romantischem Gedicht“ durch Felix Mendelssohn Bartholdy trillerte dann Franz Schuberts „Die Nachtigall“. Den stimmlichen und rhythmischen Höhepunkt stellte der Beatles-Hit „Her comes the sun“ dar, auch wenn es draußen regnete.

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Nicht fehlen durfte auch die Hymne von Quattro al dente, nämlich „For the longest time“, speziell von ihnen arrangiert. Als besonderes Geschenk an Heimatforscher Dieter Spindler hatten sie unter anderem noch „Die Zeit“ mit ihm Programm. Gekonnt arbeiteten sie dabei die Intentionen dieses Stücks heraus, von der Zeitauffassung in der Kindheit und im Alter. Und so, vielleicht eine Anspielung auf Spindlers bevorstehenden 80. Geburtstag, „wünscht man sich die Kindheit mit ihrer Leichtigkeit wieder zurück“. Am Ende blieb die Aufforderung: „Nehme dir die Zeit und lebe deinen Traum“.

Ohne das schon fast traditionelle „Viva la musica“, ein Kanon, in den zahlreiche Zuhörer miteinstimmten, klang das kleine Konzert in der Fugger-Remise schwungvoll aus.

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