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11.01.2012

Neue Etappe in der Partnerschaft

Beim Neujahrsempfang waren die böhmischen Gäste dabei (von links): Jana Motlikova, Zdenec Bednarc und Bürgermeisterin Marita Kaiser.
Bild: Foto: rp

Bürgermeister von Elbogen beeindruckt

Illertissen Eine Verbindung zwischen den beiden Partnerstädten Elbogen/Loket in Westböhmen und Illertissen im Westschwaben ist, obwohl mehrere Hundert Kilometer voneinander entfernt, schon seit vielen Hundert Jahren vorhanden. 1430 überbrachte der Herr der Burg Elbogen, Kaspar Schlick, als Reichskanzler von Kaiser Sigismund der Vöhlinstadt Illertissen das Marktrecht. Mit der Übernahme der Patenschaft von Illertissen für ehemalige Elbogener begann der Weg bis ins Jahr 1999 zur Städtepartnerschaft. Eine Partnerschaft mit einer ganz besonderen Dimension, weil Freundschaften zwischen Bürgern beider Städte auf vielen Ebenen gewachsen sind. Mit dem Antrittsbesuch des vor knapp drei Monaten neu gewählten Bürgermeisters Zdenek Bednarc sowie Stadtrat Rudolf Flaschka mit ihren Ehefrauen und der Komiteevorsitzenden Jana Motlikova zum Illertisser Neujahrsempfang begann eine neue Etappe der Partnerschaft.

Es bedarf keiner haarkleinen Beschreibung dieser dreitägigen heiteren und ungemein freundschaftlichen Begegnung zwischen den böhmischen Gästen einerseits und Bürgermeisterin Marita Kaiser, dem Zweiten Bürgermeister Josef Kränzle, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Franz Münzenrieder, den beiden Vorständen des Freundeskreises, Dr. Karl-Heinz Brunner und Josef Fackler, als Illertisser Gastgeber. Bei ihnen allen konnte man schon bei der Begrüßung im Rathaus, beim gemeinsamen Stadtbummel und bei Kirchenliedklängen des Carillons bei St. Martin in ihrem Mienenspiel Zufriedenheit erkennen.

Anerkennung und Schmunzeln

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Auch den Besuchern des Neujahrsempfangs in der Schranne nötigte Bürgermeister Bednarc mit seinem sympathischen Grußwort zum neuen Jahr Anerkennung und Schmunzeln ab. Der von Josef Fackler und seiner Ehefrau begleitete Besuch der Münsterstadt Ulm war eine willkommene und von den Gästen gewünschte Auflockerung des Programms. Als besonderes Erlebnis bezeichnete die Delegation die Führung von Emilie Asam durch die Elbogener Heimatstube im Adlerhaus.

Kurzum: Die drei Tage wurden eine Begegnung, die es sich lohnt, sie für die gemeinsame Zukunft dieser Partnerschaft zu konservieren. So sah das auch Bürgermeister Bednarc. „Bei diesem Besuch wurden mir jene alten kulturellen und geistigen Beziehungen, die Elbogen mit dieser schönen Stadt Illertissen verbindet, besonders deutlich bewusst. Mit Hochachtung registrierte ich die Bemühungen der Illertisser Bürger, sich gegenseitig mit uns vertraut zu machen. Ich nehme die Gewissheit mit nach Hause, dass das jahrhundertealte, wenn auch nicht immer einfache Miteinander unserer beiden Städte von der Gegenwart bereichert und ergänzt wird. Hier ist zusammengewachsen, was zusammengehört“, sagte der Gast.

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