Newsticker

Seehofer will einheitliche EU-Einreisebedingungen für Paare in Corona-Zeit
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Neue Zufahrt für neues Gewerbegebiet in Kellmünz

Verkehr

29.05.2020

Neue Zufahrt für neues Gewerbegebiet in Kellmünz

Die Gewerbeentwicklung am Ortsrand von Kellmünz weitet sich aus. Eine Änderung des Bebauungsplans ebnet den Weg für eine weitere Gewerbeansiedlung (rechter Bildrand).
Bild: Armin Schmid

Weil ein einziger Investor das Areal übernimmt, spart die Gemeinde Geld. Trotzdem muss eine Planänderung her

Der Bebauungsplan für das Kellmünzer Gewerbegebiet Nord-Ost II muss geändert werden. Dies berichtete Bürgermeister Michael Obst während der letzten Marktratssitzung. Letztlich geht es dabei um eine Änderung der Straßenführung.

Die Zufahrt in das Gewerbegebiet war bislang über eine Stichstraße und einen Wendehammer geplant. Dies hätte es ermöglicht, mehrere Grundstücksparzellen zu bilden und verkehrstechnisch die Zufahrt in die Grundstücke beziehungsweise über den Wendehammer sicherzustellen. Da nun die Gesamtfläche an einen einzigen Investor veräußert werden konnte, entfällt die Notwendigkeit der bisherigen Verkehrserschließung. Das Einsparpotenzial für den Wegfall des Wendehammers liegt laut Bürgermeister bei rund 50000 Euro. Zudem könne man die nicht mehr benötigte Verkehrsfläche nun ebenfalls an den Investor verkaufen.

Leider sei es auf der anderen Seite so, dass das Landratsamt Neu-Ulm, durch die neuen Gegebenheiten, die Grundzüge der Planung berührt sieht. Daher sei der Markt Kellmünz aufgefordert, die Bebauungsplanung entsprechend zu ändern. Der räumliche Geltungsbereich umfasst den gesamten Flächenumgriff des Bebauungsplans Gewerbegebiet Nord-Ost II mit einer Gesamtfläche von mehr als 18000 Quadratmetern. Michael Obst erläuterte, dass man gerne um die Planänderung herumgekommen wäre.

Marktrat Manfred Funke bedauerte, dass das Landratsamt der Argumentation des Marktrats nicht gefolgt und nun eine Änderung des Bebauungsplans fordert. Letztlich handelte es sich aus seiner Sicht um eine eher geringfügige Änderung. Der Zweite Bürgermeister Helmut Rieder sah die Vorteile der Entwicklung. Man spare sich die Baukosten für den Wendehammer und habe mehr Grundstücksfläche zu verkaufen. Die Änderung des Bebauungsplans werde Kosten in Höhe von knapp 5000 Euro nach sich ziehen. Das Marktgemeinderatsgremium stimmte dem Aufstellungsbeschluss einstimmig zu.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren