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18.01.2019

Rund 300 Stunden im Einsatz

zieht Bilanz – und freut sich über ein Projekt

Zu 23 Einsätzen ist die Klosterbeurer Feuerwehr im vergangenen Jahr ausgerückt. Davon fanden nur zehn im Gemeindegebiet statt. Das berichtete Kommandant Robert Sigg kürzlich bei der Jahresversammlung. Insgesamt leisteten die Mitglieder rund 315 Einsatzstunden.

Sigg listete die Einsätze detailliert auf. Sieben Brände standen demnach neun Technischen Hilfeleistungen gegenüber. Konkret heißt das: Die Wehr bekämpfte Feuer, reinigte Straßen, beseitigte Ölspuren und umgestürzte Bäume nach Unwettern, suchten nach einer vermissten Person und sperrten Bereiche bei örtlichen Veranstaltungen. Zu weiteren acht Einsätzen rückte die sogenannte Unterstützungsgruppe in die nähere und weitere Umgebung aus, so Sigg. Von den insgesamt fast 150 Mitgliedern sind 41, davon vier Frauen, im aktiven Dienst.

Zum hohen Leistungsstand der Wehr trugen laut dem Kommandanten Übungen im Ort, aber auch Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Wehren bei. Unter anderem standen Themen wie Fahrzeugkunde, Autobrand, Löschaufbau, Funkverkehr und Technische Hilfeleistungen auf dem Programm. Zudem besuchten einige Floriansjünger überörtliche Fortbildungen.

Für 2019 kündigte Sigg einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Übungsabend mit allen Unterkreisfeuerwehren und eine Leistungsprüfung für die Gruppe im Löscheinsatz an. Hinzu komme ein schwabenweiter Tag der offenen Tür, ergänzte Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel. Er lobte seine „Heimatfeuerwehr“ für deren Engagement, Jugendarbeit und für gute Kameradschaft. Das unterstrich Babenhausens Bürgermeister Otto Göppel. Er sei froh, eine „gute Truppe“ im Ortsteil Klosterbeuren zu wissen. Die Nachwuchsfeuerwehr, einst die erste ihrer Art im Unterallgäu, habe nicht nur Tradition, sondern sei auch wichtig. Wie gefragt die Feuerwehr ist, sehe man zurzeit etwa bei den Einsätzen in Gebieten, die Schneechaos zu bewältigen haben. Auf große Zustimmung stieß Göppels Ankündigung, dass der Bau des geplanten Dorfgemeinschaftshauses starten kann. Die genehmigten Zuschüsse erforderten, dass die Maßnahme spätestens in zwei Jahren abgeschlossen sein muss. Kommandant Sigg bedankte sich für die Unterstützung der Marktgemeinde – 2018 mit Ausrüstungsgegenständen und bei der Beschaffung eines Hochdrucklüfters, zu dem die Sparkasse 1000 Euro beigesteuert hatte. (fs)

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