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Weißenhorn

22.12.2020

Stadt Weißenhorn reagiert auf Falschmeldung: Trinkwasserqualität ist gut

Das städtische Wasserwerk Weißenhorn warnt vor einer Falschmeldung, die seit Montagabend in den sozialen Medien im Umlauf ist.
Bild: Bernhard Weizenegger

In den sozialen Medien kursiert eine Meldung über eine Verunreinigung des Trinkwassers in Weißenhorn. Das Wasserwerk dementiert die Gerüchte.

Eine Meldung in den sozialen Medien über eine vermeintliche Belastung des Trinkwassers in Weißenhorn verunsichert derzeit die Bürgerinnen und Bürger. Das städtische Wasserwerk Weißenhorn warnt davor und stellt die Nachricht als Falschmeldung dar.

Seit Montagabend seien diese Fake News im Umlauf, teilt das Wasserwerk mit. Darin heißt es, dass in der Trinkwasserversorgung der Stadt Weißenhorn angeblich Colibakterien gefunden worden seien und das Trinkwasser abgekocht werden müsse. „Diese Fake-News wurden überwiegend über den Whatsapp-Messenger verteilt“, heißt es in der städtischen Mitteilung weiter.

Der Werkleiter betont: Das Trinkwasser muss nicht abgekocht werden."

Grund zur Sorge gebe es nicht, betont Andreas Palige, der Werkleiter des Wasserwerks. „Das Trinkwasser ist in einwandfreier Qualität und muss auch nicht abgekocht werden.“

Wer auch immer die Nachricht über die vermeintliche Keimbelastung in Umlauf gebracht hat: Vielleicht hat sich der- oder diejenige in der Zeit geirrt. Im November 2018 und im Januar 2019 mussten Kunden des Wasserwerks tatsächlich jeweils für mehrere Tage ihr Trinkwasser abkochen, weil das Wasserwerk eine Verunreinigung mit coliformen Bakterien festgestellt hatte (wir berichteten). Damit dies nicht wieder passiert, hat das Wasserwerk seither viel Geld in seine Technik investiert. So hat die Stadt zum Beispiel eine zweite UV-Anlage für das Wasserwerk in Grafertshofen angeschafft, die mit ultravioletter Strahlung Bakterien im Trinkwasser abtötet. (jsn)

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