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Jedesheim

06.01.2019

„Stille Nacht“ kommt auch nach Weihnachten gut an

Der Jedesheimer Gesangverein begeisterte das Publikum mit dem mehrstimmigen „Stella Maris“.
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Der Jedesheimer Gesangverein begeisterte das Publikum mit dem mehrstimmigen „Stella Maris“.
Bild: Gabriele Gürntke

Das Weihnachtssingen in Jedesheim fand heuer verspätet statt. Der besinnlichen Stimmung in der Kirche St. Meinrad schadete das nicht.

Auch wenn Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage schon vorbei waren: Die Jedesheimer ließen sich in der Kirche St. Meinrad gerne von weihnachtlichen Klängen berieseln. Mit ihrem über einstündigen Programm schenkten das Bläserquintett, der Gesangverein, die Flötengruppe, das Geschwister-Trio, die Veeh-Harfenspieler, der Kirchenchor, die Streichergruppe und der Dreigesang den Zuhörern Behaglichkeit und Wärme und vertrieben die Sorgen des Alltags.

Nach Weihnachten: Wegen Terminengpässen

Aufgrund von Terminüberschneidungen musste die 85 Jahre alte Organisatorin Berta Alander die Veranstaltung dieses Mal in die nachweihnachtliche Zeit legen. Das brachte jedoch den Vorteil mit sich, dass man sowohl der Geburt Jesu als auch dem Beginn des neuen Jahres gedenken konnte, wie es die Sprecherin Madeleine Bombien mit ihren Wortbeiträgen zwischen den musikalischen Stücken dann auch tat. Sie erzählte dieselbe Geschichte, die Berta Alander schon 1949 bei der Weihnachtsfeier der katholischen Jugend vorgetragen hatte.

Die drei jungen Streicherinnen haben ihr Programm selbst zusammengestellt.
Bild: Gabriele Gürntke


„Das Jahr hatte Sachen im Gepäck, die hätten wir nicht gebraucht“, erklärte Bombien. „Das Jahr hatte aber auch Glück im Gepäck, wohl dosiert, um den Geschmack nicht zu verlieren.“ In einem weiteren Wortbeitrag schilderte sie, wie das Christkind in der Krippe von der Lebensfreude, der Zeit und der Liebe beschenkt wird, um die Gaben später an die Menschen weiterzugeben.

Acht Musikgruppen aus Jedesheim dabei

Die acht Musikgruppen aus Jedesheim warteten mit einem breit gefächerten Spektrum auf. Die Streichergruppe griff auf traditionelle Weihnachtslieder zurück, nachdem sie die Kirche mit den wunderbaren Klängen des Kanons von Pachelbel erfüllten. Instrumental stellte das Stück, bestehend aus Cello und Geigen einen der Höhepunkte dar. Die drei Schülerinnen hatten ihren Auftritt kurzfristig zugesagt und ihr Programm selbstständig entworfen. Souverän traten auch die Flötenkinder und Veeh-Harfenspieler unter der Leitung von Carolin Miller auf. Sie spielten „Maria durch ein´ Dornwald ging“ und „Engel, lasset laut erschallen“. Die Gesangsgruppen präsentierten sich klangrein und machten das Konzert zu einem Hörerlebnis. Dirigent Horst Müller führte den Gesangsverein mit Bravur durch das mehrstimmig dargebotene Stück „Stella Maris“. Der Kirchenchor unter der Leitung von Berta Alander überzeugte mit „Ehre sei Gott“ und „Stille Nacht“. (gürn)

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