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Illertissen

20.02.2021

Umfrage: Worauf verzichten Sie während des Corona-Lockdowns?

Wir wollten von Passanten wissen: Worauf verzichten Sie in Zeiten des Corona-Lockdowns?
Bild: Regina Langhans/Canva

Plus Die Fastenzeit hat begonnen. Aber ist Fasten jetzt noch zeitgemäß – wo ohnehin auf so vieles verzichtet werden muss? Das sagen Illertisser dazu.

Vergangenen Mittwoch, dem Aschermittwoch, hat für die Christen die Fastenzeit begonnen. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie sehen sich die Menschen bereits mit allerlei Einschränkungen konfrontiert. Verzicht kann also verordnet oder freiwillig sein und mitunter sogar zur Bereicherung werden. In unserer Umfrage in Illertissen wollten wir von den Passanten wissen: Worauf verzichten Sie in Zeiten des Corona-Lockdowns?

Renate Geiger aus Illertissen.
Bild: Regina Langhans


Renate Geiger aus Illertissen sagt:

Für mich in der evangelischen Kirche heißt es sieben Wochen ohne und ich gedenke, dazu das eine oder andere Schlückchen Wein am Abend wegzulassen. In der Ausgangssperre hat sich dieses so ein bisschen eingebürgert. Aber ich will mir auch Impulse bei Exerzitien der katholischen Kirche holen, eben als Anregungen in der Fastenzeit. Und diese werde ich mir ganz coronakonform über digitale Medien besorgen.

Mario Harder aus Illertissen.
Bild: Regina Langhans

Mario Harder aus Illertissen sagt:

Dass ich gerade auf vieles verzichten muss und vor allem die sozialen Kontakte vermisse, geht ja nur zufällig mit der Fastenzeit einher. Was diese angeht, faste ich nicht. Denn wenn ich auf etwas verzichten will, kann ich es auch so tun und richte mich nicht nach dem Kalender. Ich verstehe die Fastenzeit als eine Art Impulsgeber. Wenn mehrere mitmachen, ist die Bereitschaft vielleicht größer, sich dem Fasten anzuschließen.

Thomas Reiner aus Jedesheim.
Bild: Regina Langhans

Thomas Reiner aus Jedesheim sagt:

Sieben Wochen ohne, wobei die Sonntage dann nicht mitgezählt werden, heißt das für mich. Ich werde bei manchem kulinarischen Genuss Zurückhaltung üben und mich coronakonform mehr an der frischen Luft bewegen. Denn die Einschränkungen können zur Bequemlichkeit verführen, sodass man nur allzu gerne auf dem Sofa oder vor den digitalen Medien verweilt. Es gilt, Herr über die Dinge zu sein und nicht umgekehrt.

Thorsten Keil aus Ludwigsfeld.
Bild: Regina Langhans

Thorsten Keil aus Ludwigsfeld sagt:

Fasten werde ich nicht, ich bin nicht so aufgewachsen. Damit hängt das glaube ich zusammen, denn dass wir in der Familie am Karfreitag Fisch essen, ist Tradition. Ich weiß, dass meine Großeltern und mein Vater es schon so gehalten haben. Der sagt, ihm würde das guttun und es sei ihm wichtig. Fasten wegen der Gesundheit brauche ich nicht und mit dem religiösen Hintergrund ist es mir eben fremd.

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