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  3. Vöhringen: Neues Haus des Ringeisen-Werks in Vöhringen hat jetzt einen Namen

Vöhringen
10.08.2021

Neues Haus des Ringeisen-Werks in Vöhringen hat jetzt einen Namen

Norbert Baur, der künftige Leiter des stationären Wohnens, steht mit Marie Herfurtner und Reinhard Gugenberger (von links) vom Dominikus-Ringeisen-Werk im Innenhof des Neubaus.
Foto: Dominikus-Ringeisen-Werk/Liesenfeld

Das Bauvorhaben des Dominikus-Ringeisen-Werks in Vöhringen schreitet voran. Dennoch wird das Gebäude erst später fertig als zunächst geplant.

Jetzt ist Geduld gefragt: Die Fertigstellung des Hauses für Menschen mit Behinderung, das an der Falkenstraße in Vöhringen entsteht, verzögert sich. Als Grund nennt das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) die Schwierigkeit, im Augenblick kurzfristig Handwerker zu bekommen. Reinhard Gugenberger, Leiter der Region Günzburg-Neu-Ulm des DRW, sieht die Situation dennoch optimistisch. Und er freut sich darüber, dass die Einrichtung bereits einen Namen hat.

Geplant ist nun, dass im kommenden Frühjahr acht Bewohner mit Handicap in den Neubau einziehen. Ursprünglich wurde der Januar 2022 als Einzugstermin angepeilt. Jetzt verschiebt sich die Eröffnung nach hinten, wie weit, ist aber noch nicht bekannt. Dafür steht jetzt fest, dass das Haus „Renate“ heißen wird.

In Illertissen betreibt das Dominikus-Ringeisen-Werk das Johannes-Paul-Haus

Mit dem Neubau in Vöhringen wird das Dominikus-Ringeisen-Werk im Landkreis Neu-Ulm die zweite Wohneinrichtung dieser Art eröffnen. Seit zehn Jahren gibt es bereits in Illertissen das Johannes-Paul-Haus. Das Renate-Haus in Vöhringen ist unterteilt in 24 stationäre Plätze für Menschen mit einer geistigen Behinderung und neun für Bewohner, die in eigenen Apartments wohnen und ambulant unterstützt werden. Die Wohnungen können nach eigenem Bedarf eingerichtet werden.

In Vöhringen gibt es seit Jahren eine Elterninitiative, die sich für eine Einrichtung mit dieser Konzeption einsetzt. Vorkämpferin ist die Sprecherin des Arbeitskreises für Menschen mit Behinderungen, Renate Ernst. Sie ist selbst Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom. Lange haben die Eltern dafür gekämpft, dass das Betreuungsangebot durch eine Einrichtung, wie sie jetzt entsteht, ergänzt wird.

Auch Gugenberger ist von der Notwendigkeit des Projektes überzeugt. „Für viele Eltern, die ihre Kinder zu Hause haben, stellt sich früher oder später die Frage: Was tun, wenn unsere Kräfte nicht mehr ausreichen, unsere Kinder zu versorgen? Mit unserem Angebot zeigen wir, dass wir für die Familien da sind“, sagt der Leiter des DRW für die hiesige Region.

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Die Nachfrage nach den Apartments in Vöhringen ist größer als das Angebot

Da sein für Menschen, die im Leben Hilfe brauchen, will auch Kevin Kaiser. Er ist verantwortlich für die ambulanten und offenen Hilfen des Ringeisen-Werkes. Aktuell begleitet das Betreuerteam 45 Personen im südlichen Landkreis Neu-Ulm. "Die Nachfrage zieht an“, sagt Kaiser. „Die Pandemie hat die Entwicklung nicht entspannt, denn die Betreuer sind oft die einzigen sozialen Kontakte, die die betroffenen Menschen haben.“

Das neue Haus Renate komme auch einer Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt entgegen. Wohnraum sei knapp. Menschen mit Behinderungen lebten sehr oft von Grundsicherung, was das Finden bezahlbaren Wohnraums erheblich erschwere, sagen Gugenberger und Kaiser. So kommt das Ringeisen-Werk der Maxime nach, die da heißt: ambulant vor stationär. Dass die Angebote angenommen werden, zeige die derzeitige Lage. „In Vöhringen haben wir für die Apartments mehr Nachfrage als Angebot“, berichten Gugenberger und Kaiser.

In Zukunft soll das Netz an sozialen Hilfen des Ringeisen-Werks engmaschiger gestaltet werden. Dafür sei die neue Einrichtung in Vöhringen ein gutes Beispiel, heißt es vonseiten des Trägers. Menschen, die mehr Hilfe benötigen, leben zusammen mit Bewohnern mit größerer Selbstständigkeit unter einem Dach. Je nach persönlicher Entwicklung und Kapazität des Trägers könnten Bewohner von der einen in die andere Wohnform wechseln. Diese Durchlässigkeit sei dem Ringeisen-Werk wichtig, betont Gugenberger. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf etwa 5,5 Millionen Euro. Die öffentliche Förderung liegt bei 2,3 Millionen Euro.

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