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Illertissen

06.01.2019

Vorsicht rutschig: Rund um Illertissen krachte es mehrmals

Vorsicht rutschig: Schneeglätte gab es auch in Illertissen.
Bild: Thomas Kempf

Auf schneeglatten Straßen ereignen sich in Illertissen und Umgebung mehrere Unfälle – die meisten gehen aber glimpflich aus.

Während der Wintereinbruch mit seinen starken Schneefällen im Süden für Chaos gesorgt hat, blieb die Region von schlimmeren Folgen weitgehend verschont: Es ereigneten sich zwar auch im Landkreis Neu-Ulm einige Unfälle aufgrund glatter Straßen – in Illertissen kam es beispielsweise nach Zusammenstößen zu einigen Blechschäden. Doch insgesamt verliefen die Wetterkapriolen aus Sicht der Einsatzkräfte eher glimpflich. So mussten die Feuerwehren im Landkreis Neu-Ulm nicht vermehrt ausrücken, wie Kreisbrandrat Bernhard Schmidt am Sonntagmorgen auf Anfrage sagte. „Aus unserer Sicht gab es sehr wenig zu tun.“ Insgesamt hätten sich in den vergangenen zwei Wochen zahlreiche Unfälle ereignet, allerdings unabhängig vom Wetter.

Sechs Unfälle in Illertissen und Umgebung

Die Illertisser Polizei stellte insgesamt sechs Zusammenstöße fest, die auf schneeglatte Fahrbahnen und nicht angepasste Geschwindigkeiten zurückzuführen waren. Dabei kam es lediglich zu Sachschäden. „Dramatisch“ sei die Lage nicht gewesen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage unserer Redaktion. Nach starken Schneefällen am Samstag seien zumindest die hauptstraßen am Sonntagmorgen weitgehend frei gewesen.

Lieferwagen prallte in Betlinshausen gegen Verkehrszeichen

Ein Unfall ereignete sich in Betlinshausen, wo am Samstag gegen 16.30 Uhr ein Kleintransporter ins Rutschen kam und gegen ein Verkehrszeichen prallte. Der Schaden: rund 3000 Euro. Der Fahrer entfernte sich unerlaubterweise vom Unfallort – konnte aber später gefunden werden, weil sich ein Zeuge das Kennzeichen notiert hatte. Den Flüchtigen erwartet nun eine Anzeige, so die Polizei.

Der andauernde Schneefall hat viele Polizisten im südlichen Bayern in der Nacht zum Sonntag beschäftigt. Auch in Illertissen und Umgebung gab es einige Unfälle.
Bild: Bernd März/dpa (Symbol)


Weiter südlich hatte der Wintereinbruch heftigere Auswirkungen auf den Verkehr: So meldete die Polizei im Allgäu zahlreiche Unfälle auf den Landstraßen, der A7 und der A96. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West registrierte in seinem Schutzbereich am Samstag insgesamt 135 Verkehrsunfälle, bei sieben seien Personen leicht verletzt worden. Für den Kreis Lindau gab es am Sonntag eine Gefahrenmeldung: Wegen des anhaltenden Schneefalls warte das Landratsamt vor Dachlawinen und umstürzenden Bäumen.

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