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Kempten

11.08.2018

Was Besucher zur Allgäuer Festwoche wissen sollten

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Jetzt heißt es wieder: Rein in Dirndl und Lederhosen und ab auf die Allgäuer Festwoche. Etwa 180 000 Besucher werden erwartet.
Bild: Ralf Lienert (Archivbild)

Anreise, Parken, Bierpreis, Öffnungszeiten: Hier alles Wissenswerte zur Allgäuer Festwoche im Überblick.

Wirtschaftsmesse, Kulturtage und Heimatfest – die Festwoche in Kempten ist alles in einem. Sie ist eine feste Institution in der Region. Etwa 180 000 Besucher werden auch dieses Jahr wieder auf dem „größten Sommerfest im Allgäu“ erwartet. Gestern Abend fiel der Startschuss für die 69. Festwoche. Bis zum 19. August werden Tausende durch die Messehallen schlendern und abends zum Feiern und Tanzen ins Festzelt strömen. Was für die Besucher wichtig ist:

Öffnungszeiten: Die Messe und die Kunstausstellung im Marstall sind vom heutigen Samstag, 11. August, bis Sonntag, 19. August, täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Bierzelt, Zum Stift und die Parkterrasse begrüßen ihre Besucher von 10 Uhr bis 0.30 Uhr. Letzter Einlass auf das Festgelände ist um 22.30 Uhr.

Eintrittspreise: Die Tageskarte kostet 8,50 Euro (ermäßigt sieben Euro), Kinder bis zwölf Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die Familienkarte kostet 17 Euro, Mittagskarte (11.30 Uhr bis 14 Uhr) 8,50 Euro – bei Rückgabe bis 14 Uhr werden vier Euro rückerstattet. Die Abendkarte ab 17.30 Uhr kostet vier Euro, die „Abendkarte plus“ (mit Busheimfahrt) sieben Euro, die 10er Abendkarte für regelmäßige Festwochengänger 36 Euro.

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Parkplätze: Für Autofahrer stehen drei Park&Ride-Plätze zur Verfügung. Sie werden durch Pendelbusse von 9.50 Uhr bis 19 Uhr im 20 Minuten-Takt angefahren. Danach sind Busse im Stunden-Takt unterwegs. Neu ist der Zweirad-Parkplatz auf der Ostseite des Lyzeums – 30 Stellplätze für Fahrräder, zehn für Motorräder.

Nachtbusse: Die Nachtbus-Linien fahren das Gebiet der Stadt Kempten und den Landkreis Oberallgäu ab. Fahrten ins Unterallgäu werden dagegen von privaten Busanbieter abgedeckt.

Essen und Trinken: Die Maß Bier kostet unverändert 8,90 Euro. Den halben Gockel gibt es für 9,90 Euro.

Kinderbetreuung: In der „Kinder-Kreativ-Werkstatt“ können Eltern ihren Nachwuchs betreuen lassen. Qualifiziertes Fachpersonal kümmert sich um die Drei- bis Zwölfjährigen. Neuer Standort ist das Messegelände Zumsteinwiese bei Halle 6.

Thementage: Am morgigen Sonntag, 12. August, findet das Lichterfest statt, am Montag, 13. August, der Seniorentag, am Dienstag, 14. August, der Familientag. Am Donnerstag, 16. August, gibt es den Bio-Erlebnistag, bei dem Ökolandwirte Rede und Antwort stehen.

Sonderschauen: Auf der Wirtschaftsmesse präsentieren sich 400 Aussteller in 15 Hallen. Highlights sind die Sonderschauen, die jedes Jahr wechseln. Neu ist das Thema Upcycling – eine Form der Müllwiederverwertung (Messegelände Schulhöfe). Der Bayerische Landessport informiert zu Sportmöglichkeiten in der Region (Halle 5). Die Friseur-Innung präsentiert ihr Handwerk in Halle 7. Der Bayerische Bauernverband gibt Einblicke in die Landwirtschaft (Messegelände Schulhöfe). Die Themen Tierwohl und Gewässerschutz werden in Halle 11 behandelt.

Tipps: Die Geschäftsführerin der Festwoche Martina Dufner-Wucher empfiehlt, sich die Karten im Vorverkauf zu holen, um lange Wartezeiten an den Kassen zu umgehen. Wer auf der Messe viel eingekauft hat und die Hände frei haben will, könne die Taschen in der kostenlosen Gepäckaufbewahrung abgeben, sagt sie. Wer jemanden mit dem Auto von der Festwoche abholt, sollte den Treffpunkt nicht an der ZUM vereinbaren. Sonst werden die Busse behindert, sagt Dufner-Wucher. Besser sei die Residenz als Treffpunkt.

Und wer lieber in der näheren Umgebung feiert: Am Sonntag steigt das 41. Dorffest in Unterroth.

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