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Bellenberg

19.02.2021

Wasserversorgung: Wann der neue Hochbehälter in Bellenberg fertig ist

Der neue Hochbehälter in Bellenberg wird neben dem bisherigen gebaut, allerdings in die Höhe statt in die Tiefe. Wie geht es voran? Ein Planer beantwortete dazu nun Fragen.
Bild: Regina Langhans

Plus Seit mehr als einem Jahr wird an dem neuen Hochbehälter in Bellenberg gebaut. Wie lange dauert es noch? Der Planer steht Rede und Antwort.

Mit dem Bau des neuen Hochbehälters in Bellenberg geht es voran. Das war kürzlich im Gemeinderat vom beauftragten Ingenieurbüro zu erfahren. Der Planer beantwortete eine Liste von Fragen der Freien Wähler. Auch Landwirte meldeten sich zu Wort, die über die geplante Sperrung der Staig informiert werden wollten. Denn diese fällt wohl in eine für die Landwirtschaft wichtige Zeit. Was der Verantwortliche zu alledem gesagt hat.

In Bellenberg entsteht ein neuer Hochbehälter.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Als Möglichkeit sehen die Bauern wohl eine Strecke von Süden entlang der Ziegelei über Feldwege, die vielleicht instand zu setzen seien. Doch dies sei letztlich Sache der Kommune, erinnerte der Planer.

Einen Überblick über die Kosten für Bellenberger Hochbehälter gibt es nicht

Vor mehr als einem Jahr war mit dem erforderlichen Neubau des Wasserhochbehälters begonnen worden. Als sich der Freie-Wähler-Vorsitzende Martin Heidl vor Weihnachten in der Gemeinderatssitzung nach den Baufortschritten erkundigte, wurde er auf den Besuch des mit der Maßnahme beauftragten Planungsbüros verwiesen. Dazu sollte Heidl, wie von einigen CSU-Räten gewünscht, seine Fragen an das Büro vorab im Rathaus abgeben, um den Sitzungsablauf nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Einen Gesamtüberblick über den Kostenrahmen seitens der Kommune gab es aber nicht.

Der Hochbehälterbau ist im Verlauf des Jahres 2020 sichtlich vorangekommen, hat aber währenddessen, zumindest bei den Freien Wählern, die eine oder andere Frage aufgeworfen. Was die Bauplanung angehe, seien alle Gewerke bis auf ein Los ausgeschrieben, informierte der Architekt. Die Gemeinderäte interessierte zudem, wie die Baugrube verfüllt wurde. Dies sei je zur Hälfte mit fremdem und eigenem Material, letzterem eher mehr, geschehen, hieß es dazu. Hintergrund der Frage war die Tragfähigkeit und Sickerfähigkeit des Bodens. Sodann sei eine gelöste Isolierung nach erfolgtem Hinweis wieder neu verklebt worden und bei der nicht witterungsbeständigen Baustraße musste nachgebessert werden. Sie war für 500 Quadratmeter ausgeschrieben worden. Auch das abgenommene Feldkreuz soll wieder seinen Platz bekommen.

Ende Oktober soll der Hochbehälter in Bellenberg fertig sein

Was aber vor allem interessierte, war die weitere zeitliche Abfolge. Die Druckerhöhungsanlage soll im April an der Abzweigung von der Staig in Richtung Hochbehälter installiert werden. Die veranschlagte Bauzeit beträgt drei Wochen. Im Anschluss werde die neue Wasserleitung verlegt. Drei Wochen sind dafür im Zeitraum April bis Mai eingeplant. Auf die Frage nach dem Verbleib der alten Leitung hieß es, sie werde nicht zurückgebaut, sondern verschlossen. Beim Bau der Stahlbehälter sei es zu Verzögerungen in der Firma gekommen, so die Auskunft. Sobald es die Witterung zulasse, werde weitergebaut und Ende Oktober sollte alles fertig sein, informierte der Planer.

Nicht umsonst hätten sich die Freien Wähler die Auskünfte geholt, sagte Heidl unserer Redaktion. Eine gute Wasserversorgung zähle zu den Pflichtaufgaben einer Kommune und die Bürger hätten ein Recht, darüber informiert zu werden, wofür sie zur Kasse gebeten werden. Der Hochbehälterneubau, erstmals mit Druckerhöhungsanlage, teilweisem Leitungsneubau für eine gute Wasserversorgung aus Illertissen und mit Reserven aus Vöhringen dürfte zur teuersten Investition in diesem Haushaltsjahr werden. Ursprünglich waren 1,2 Millionen Euro dafür veranschlagt worden. Heidl erinnerte an die ureigene Aufgabe des Gemeinderates, „Kontrollorgan der Kommunalverwaltung“ zu sein. Das dürfe nicht falsch verstanden oder mit Misstrauen verwechselt werden, so der Freie Wähler.

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