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Oberroth

06.11.2018

Wie es mit den Oberrother Hauptwegen weitergehen soll

In Oberroth sollen die Wege verbessert werden. Das beschloss der Gemeinderat. Für die Sanierung sollen auch Zuschüsse fließen.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Im Gemeinderat wird entschieden, welche Strecken in Zukunft bezuschusst und ausgebessert werden sollen.

In detaillierten Beratungen hat der Oberrother Gemeinderat bei seiner Sitzung ein Konzept des ländlichen Kernwegenetzes festgelegt. Es enthält die nach Ansicht der Ratsmitglieder wichtigsten Wege auf Gemeindeflur, die beim Ausbau eine Förderung erhalten können. Der Beschluss im Gremium fiel einstimmig.

„Dieses Thema verfolgt uns seit einigen Jahren“, sagte Bürgermeister Willibold Graf. Bereits im September 2017 habe das Amt für ländliche Entwicklung eine Möglichkeit zur Förderung der ländlichen Entwicklung, unter anderem des interkommunalen Kernwegenetzes, vorgestellt, informierte Bürgermeister Graf. Dieses Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (Ilek) schaffe die Grundlage zur Planung und Umsetzung zukunftsorientierter und interkommunaler Konzepte. Potenzielle Handlungsfelder seien die Bereiche Dorf und Siedlung, Nahversorgung und Soziales, Freizeit und Erholung, Landschaft und Landwirtschaft sowie Wirtschaft und Verkehr.

Laut Graf habe der Gemeinderat im Dezember 2017 die Teilnahme an der Integrierten Ländlichen Entwicklung sowie die Erstellung eines Entwicklungskonzepts beschlossen und unter Federführung der Stadt Illertissen einen Förderantrag gestellt. Bei einer Besprechung des Ilek-Arbeitskreises mit Beteiligung der Gemeinden Kellmünz, Osterberg und Oberroth wurde ein vorläufiges Grobkonzept erarbeitet. Eine Übersicht über die möglichen Kernwege wurde einer Sachbearbeiterin des BBV Landsiedlung aus Augsburg übermittelt. Leider sei der vom Arbeitskreis vorgeschlagene Verbindungsweg zwischen der Staatsstraße 2020 und dem Oberriedweg mit Rothbrücke in der Übergangsskizze nicht berücksichtigt worden, sagte Graf. Das müsse auf jeden Fall nachgeholt werden, legte das Gremium fest. Da der Abstand zwischen zwei Kernwegen mindestens 1000 bis 2000 Meter betragen sollte, bemängele die Sachbearbeiterin die Aufnahme des Sportplatzwegs, des Verbindungswegs vom Bauwagen zum Gewerbegebiet sowie des Feldwegs zwischen Dattenhauser Straße und Kreisstraße parallel zum Hauptgraben ins Kernwegenetz. Deshalb entschied sich der Gemeinderat für den Feldweg zwischen Dattenhauser Straße und Kreisstraße mit Möglichkeit das Gehöft Knipfer anzubinden.

Als Ausbaustandard für die Kernwege sei eine mindestens 3,5 Meter breite Asphaltdecke vorgesehen, informierte Graf. Die Wege müssten frostsicher und mit beidseitig befestigtem Randstreifen ausgestattet sein. Auch Wegseitengräben für die Straßenentwässerung sollte es geben und die Straßen für Fahrzeuge bis zu 40 Tonnen befahrbar sein.

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