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Winterrieden

14.03.2019

Winterrieder Haushalt: Größter Brocken ist die Hallensanierung

Die Winterrieder Turn- und Festhalle soll saniert werden.
Bild: Florian Holley (Archivbild)

Die Gemeinde Winterrieden hat ihren Etat beschlossen. Neue Kredite sind nicht nötig.

Die Sanierung und Erweiterung der örtlichen Turn- und Festhalle ist das Projekt, das die Gemeinde Winterrieden in diesem Jahr am meisten Geld kosten wird. Für die seit Jahren geplante Maßnahme sind im Haushaltsplan 750000 Euro eingestellt. Trotz dieser Investition ist es wie im Vorjahr nicht notwendig, neue Kredite aufzunehmen, sagte Bürgermeister Hans-Peter Mayer bei den Etatberatungen im Gemeinderat. Nachdem die Räte den Haushaltsplan bereits in nicht öffentlicher Sitzung besprochen hatten, verabschiedeten sie ihn samt Finanzplan bis 2022 einstimmig.

Abgesehen von der Hallensanierung wird die Gemeinde heuer Geld in kleinere Projekte investieren. Um die Schlussrechnungen für die bereits beendete Sanierung der Kläranlage – einschließlich Kauf eines Tors – zu decken, sind insgesamt 40000 Euro eingeplant. Für den Abwasserkanal in der Babenhauser Straße fallen laut Kalkulation 20000 Euro an. Für die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kläranlage ist noch ein Restbetrag von 5000 Euro zu berücksichtigen. Ein neuer Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr wird mit einem Haushaltsrest in Höhe von 35000 Euro finanziert.

Als Investitionsumlagen sind für die Grundschule in Babenhausen 13800 Euro vorgesehen und für die Mittelschule 45800 Euro. Außerdem ist eine ordentliche Kredittilgung in Höhe von 64700 Euro fällig. 530200 Euro will die Gemeinde den allgemeinen Rücklagen zuführen.

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Im Finanzplan des nächsten Jahres ist ein Zuschuss für die Sanierung der Kirchenmauer in Höhe von 15000 Euro vermerkt. 100000 Euro sind 2020 für den Abwasserkanal in der Rosenstraße vorgesehen.

Laut Haushaltsplan liegt das Volumen des Vermögenshaushalts, in dem das Geld für Investitionen aufgeführt ist, mit rund 1,48 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Einnahmen stammen vorwiegend aus den Rücklagen (etwas mehr als eine Million Euro), aus dem Verkauf von Grundstücken (rund 31000), einer Investitionspauschale des Landes (134000) und einer Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt (254600). Gebühren für Wasser und Abwasser sollen insgesamt 20000 Euro einbringen. Für das neue Feuerwehrfahrzeug wird zudem ein Zuschuss des Freistaats in Höhe von 9000 Euro erwartet.

Der Verwaltungshaushalt 2019 umfasst laut Plan rund 1,78 Millionen Euro. Er finanziert sich vorwiegend aus dem Gemeindeanteil an der Einkommen- und Lohnsteuer (542000 Euro) Schlüsselzuweisungen (283100) und der Gewerbesteuer (175000). An Ausgaben sind im Verwaltungshaushalt die Kreisumlage (400600), die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen (80500) und die Gewerbesteuerumlage (31000) aufgeführt.

Zum Jahresende 2018 ist der Schuldenstand der Gemeinde auf rund 433200 Euro gesunken. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 462 Euro, was deutlich unter dem Landesdurchschnitt (528) liegt. Mit 720 Euro pro Bürger ist die Steuerkraft der Winterrieder gestiegen und dem Landesdurchschnitt (778) nähergekommen.

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